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Bericht über die JuniorAkademie Sommer 2011 | Drucken |
Ich hatte dieses Jahr in den Sommerferien das Glück, an der Junior Akademie in Königswinter teilnehmen zu können. Die Junior Akademien sind ein Programm des Deutschen Schulministeriums zur Förderung begabter Schüler/innen der Klassen 8 und 9.
Ich hatte mich bereits früh für den Kurs Forensik entschieden, welcher neben Psychologie und Philosophie der dritte Kurs am CJD in Königswinter - nebenbei auch der beliebteste in ganz NRW - war. In NRW gab es drei Akademien an drei verschiedenen Standorten, die jeweils ein anderes Kursprogramm beinhalteten. Die Inhalte gingen dabei von Forensik über Philosophie bis hin zur Nanotechnologie.
Als ich nach Königswinter kam, war ich noch ein bisschen unsicher, ob das Ganze nicht eigentlich nur ein „StreberCamp“ sei und ob ich mich da überhaupt wohlfühlen würde. Auch eine andere Frage stellte sich mir: „Kann ich überhaupt vom Leistungsniveau da mithalten?“  Doch diese Zweifel verflüchtigten sich schnell, schon nach den ersten beiden Tagen hatte ich einige gute Freunde gefunden und fühlte mich wohl. „Die Junior Akademie ist das, was du aus ihr machst!“, wie schon Michael Funke (Landesbeauftragter des Schulministeriums)  am Anfang in seiner Eröffnungsrede sagte. Und genau das bestätigte sich!
Der Tagesplan war zwar ziemlich straff, jedoch auch immer darauf bedacht, den Schüler/innen genug Freizeit zu bieten. Ein typischer Akademietag begann morgens mit dem Frühsport um 7.00 Uhr, welcher meist Schwimmen oder Jogging am Rhein war. Um 7.30 Uhr gab es dann  Frühstück, welches bis 8.30 Uhr ging. Dann wurde der Tagesablauf besprochen. Ab 9.00 Uhr startete die Kursarbeit, wobei alle in ihre zuvor ausgewählten Kurse gingen. Die Kursarbeit endete um 12.30 Uhr. Danach gab es Mittagessen und eine Pause, in welcher ein Akademie Chor angeboten wurde. Ab 16.00 Uhr war wieder Kursarbeit angesagt, welche sich bis 18.00 Uhr fortsetzte.  Am Abend gab es dann die sogenannten KüAs (Kursübergreifende Angebote), welche immer von den Schüler/innen selbst gestaltet wurden und somit eine Menge Spaß und Neues boten. Es gab zum Beispiel KüAs, welche von Sprachen, wie Altgriechisch bis hin zu HipHop Dance führten. Aber eins hatten alle KüAs gemeinsam: den Spaß mit Gleichgesinnten!
Insgesamt kann man sagen, dass es eine sehr wichtige und sehr schöne Erfahrung für mich war, welche ich mit vielen Schüler/innen teilen konnte. Das erste Nachtreffen ist bereits in Planung!
 
Lukas Schülke, Jgst. 9
 
Geschrieben von: Hm
Montag, 12. September 2011 um 17:37
Aktualisiert ( Montag, 12. September 2011 um 17:39 )