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ALF steht für Arbeits-und Lernformen. Im einstündigen ALF-Unterricht sowie im Rahmen der ALF-Tage in der Fahrten- und Projektwoche lernen die Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 5 ihr Arbeitsverhalten zu verbessern. So lernen sie z.B. sich gezielt auf Klassenarbeiten vorzubereiten oder ihr Heft richtig zu führen. In den Jahrgangsstufen 6 – 9 werden wesentliche Arbeits- und Lernformen in Form eines Spiralcurriculums wieder aufgegriffen und unterrichtsbegleitend vertieft. (Wiegand) Die Arbeitsgemeinschaften am AMG unterstützen und ergänzen unsere Bildungs- und Erziehungsarbeit und stellen von daher einen wichtigen Bestandteil unseres Schulprogramms dar. Das aktuelle Angebot an AGs hängt zum Teil von der an der Schule vorhandenen Situation bei der Besetzung von Lehrerstellen ab. Gleichwohl gibt es eine Reihe von AGs, die in regelmäßigen Abständen oder dauerhaft eingerichtet werden, wie z.B. eine Rechtskunde-AG, eine AG zur Ausbildung von Streitschlichtern oder von Schulsanitätern, eine Roboter-AG sowie die Fremdsprachen-AGs in Italienisch (Jg. 5/6) bzw. in Spanisch (Jg. 8/9). Einige der AGs werden durch außerschulische Partner unterstützt bzw. geleitet. (Dr. Kiesow) Die Schüler und Schülerinnen der Klasse 10 (Einführungsphase der Oberstufe) haben verschiedene Möglichkeiten, ihre Französischkenntnisse im französischsprachigen Ausland zu vertiefen. Das Programm Direkter Austausch (Familie zu Familie) Dauer: Einjähriges Austauschprogramm (6 Monate in Deutschland März- August, 6 Monate in Frankreich September bis Februar des Folgejahres) für deutsche und französische Schüler. Deutsch-kanadischer Schüleraustausch (Québec) Direkter Austausch (Familie zu Familie) Dauer: Sechsmonatiges Austauschprogramm (3 Monate in Deutschland, September bis Dezember; 3 Monate in Kanada, Anfang Januar bis Anfang April). Beauvais Im Zusammenhang mit der Städtepartnerschaft. Unterstützung der Stadt Witten bei der Suche einer Gastfamilie und für den Schulbesuch. Dauer: 3 bzw. 6 Monate oder ein Schuljahr (September bis Juni) (Otto) Viele Schülerinnen und Schüler verbringen während ihrer Schulzeit ein halbes oder ganzes Jahr an einer Schule im Ausland. Die meist positiven Erfahrungen der Rückkehrer sowie die Erkenntnis, dass diese Zeit in hohem Maße zur Ausbildung wichtiger Schlüsselqualifikationen beiträgt, haben in den letzten Jahren immer mehr Jugendliche dazu veranlasst, diesen Schritt zu gehen und erste Auslandserfahrungen zu sammeln. Um diese Schülerinnen und Schüler auf ihrem Weg zu begleiten, gibt es an unserer Schule eine Auslandsberatung. (Ulrich) In der Sek I werden verschiedene Maßnahmen durchgeführt, um die SchülerInnen zu informieren über angemessene Optionen bzgl. der Fortsetzung ihrer Ausbildung. Nach dem Übergang in die Sek II wird die Berufswahlorientierung weitergeführt. Als Entscheidungshilfen für ein Arbeits- und/oder Ausbildungsverhältnis dient u.a. ein zweiwöchiges Betriebspraktikum. (Stocker) Musik in einem Ensemble wie der Bläserklasse zu praktizieren, ist nicht nur ein schöner Ausgleich. Lernpsychologische Befunde zeigen, dass neben musikalischen Qualifikationen in besonderer Weise soziale und kommunikative Fähigkeiten erworben werden. Um Schülerinnen und Schüler in diesen Bereichen zu fördern, bietet das AMG seit 2005 für die Jahrgangsstufen 5 und 6 die Bläserklasse an, in der die Schülerinnen und Schüler eines von fünf angebotenen Blasinstrumenten (Querflöte, Klarinette, Saxophon, Trompete, Posaune), die von der Schule zur Verfügung gestellt werden, erlernen. Der Unterricht in Kleingruppen wird durch die Instrumentallehrer/-innen der Musikschule bestritten, die gemeinsame Probenarbeit findet im Klassenverband statt. Für Versicherung, Instrumentalunterricht sowie Instrumentenausleihe zahlen die Eltern einen festgelegten Monatsbeitrag. Die Bläserklasse wird organisiert von Frau Schubert und Frau Mielke. (Mielke) Im Schuljahr 2009/2010 fanden zum zweiten Mal im Rahmen der Projektwoche Intensivkurse für Textverarbeitung und Tabellenkalkulation statt. In je 3 mal 2 Zeitstunden lernten die Schülerinnen und Schüler der 5. Klassen Texte selber einzugeben und aufzubereiten. Die SchülerInnen der 7. Klassen fanden in der gleichen Zeit zu vorgegebenen Aufgaben die richtigen Formeln und stellten Tabellenwerte in einem Diagramm dar. Am Ende der Schulung zeigten alle SchülerInnen in einem Abschlusstest, dass sie viele neue Kenntnisse erworben haben. Als Lohn erhielt jede(r) TeilnehmerInnen einen persönlichen „PC-Führerschein“. Aufgrund der durchweg positiven Resonanz soll der Computer-Führerschein ein fester Bestandteil der alljährlichen Projektwoche werden. (Wisniewski) Seit Februar 2009 unterrichten wir in Einheiten von 90 Minuten (Doppelstunden). Nur in wenigen Fällen sowie bei ein- bzw. dreistündigen Fächern werden noch Einzelstunden unterrichtet. Eine Evaluation bei Lehrern, Schülern und Eltern nach einem halben Jahr hat ergeben, dass das Modell bei allen Gruppen große Zustimmung findet. Für die Fremdsprachen aber wird von den meisten Kollegen ein „Mischmodell“ gewünscht, das heißt bei 4-stündigem Unterricht eine Doppelstunde und zwei Einzelstunden, um Kontinuität zu gewährleisten. Nach der Probephase und Evaluation haben sowohl die Lehrer- als auch die Schulkonferenz zu Beginn des Schuljahres 2009/10 eine Weiterführung des Doppelstundenmodells beschlossen, da die positiven Aspekte des Modells im Vergleich zu den Einschränkungen deutlich überwiegen. Auswirkungen des Modells z.B. in Bezug auf Lehrer- und Schülergesundheit sind stressfreiere Tage, da weniger Raum- bzw. Klassenwechsel erfolgen, weniger Unterbrechungen, weniger Unruhe in den 5-Minuten-Pausen und leichtere Schultaschen. Für die Unterrichtsgestaltung bedeutet es mehr Raum für kooperative Unterrichtsformen, handlungsorientiertes Lernen und individuelle Förderung. (Bülskämper) Es ist uns am AMG wichtig, Schülerinnen und Schülern zu fördern, die sich mit dem Lernen in Mathe, Englisch und Deutsch manchmal schwer tun. So bieten wir einen klassenübergreifenden Förderunterricht in den drei genannten Fächern an. Das Angebot richtet sich an die Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen 5 bis 8. Pro Jahrgangsstufe und Fach gibt es eine Stunde Förderunterricht in der Woche, in der die Teilnehmerinnen und Teilnehmer individuell an ihren Defiziten arbeiten können. Hierzu gibt es z.T. eine eigene Diagnostik. (Fröhlings) Bei DELF (Diplôme d’Etudes en Langue Franςaise) handelt es sich um einen standardisierten, weltweit anerkannten Test, der nach erfolgreichem Abschluss bescheinigt, dass Schülerinnen und Schüler sowohl mündlich als auch schriftlich in der Lage sind, in alltäglichen Lebenssituationen auf Französisch zu kommunizieren. Es gibt 4 - im Hinblick auf die sprachlichen Kompetenzen - klar definierte Niveaus (A1, A2, B1, B2). Dadurch ist ein gelungener Abschluss international aussagekräftiger als eine Französischnote auf einem deutschen Zeugnis, die aufgrund der Bewertungssysteme in anderen Ländern oft schwer einschätzbar ist. Die erfolgreiche Teilnahme wird den Schülern auf ihrem Zeugnis bescheinigt und sie erhalten eine Urkunde mit dem Ergebnis der erbrachten Leistungen vom Institut Franςais in Köln (Saßenroth) In Zusammenarbeit mit der Sportlehrerin Katja Hartmann betreuen Medizinstudenten der Universität Witten/Herdecke seit Februar 2009 eine facettenreiche AG mit dem Namen ADD ACTION. In der Arbeitsgemeinschaft lernen die Schülerinnen und Schüler all das kennen, was zu ihrer Gesundheit beiträgt, wobei insbesondere 3 Ziele verfolgt werden: 1) Zur aktiven Freizeitgestaltung anregen, 2) Bewusstsein für Körper und Ernährung schaffen, 3) Selbstbewusstsein und soziale Integration fördern. Die regelmäßig stattfindende, zweistündige AG findet jedoch nicht immer in der Sporthalle statt und spricht nicht nur die Sportskanonen an! Im Rahmen der AG werden ebenso außergewöhnliche Ausflüge und besondere Kursangebote wie Theater, Beach-Volleyball, Klettern, Kochen, Basteln und ein Sinnes-Garten angeboten. Add Action ist daher sehr abwechslungsreich, so dass für alle Schülerinnen und Schüler etwas Passendes dabei ist (weitere Infos unter www.addaction.de). (Hartmann) Anerkannte Fremdsprachenzertifikate ermöglichen den Schülerinnen und Schülern die Aufnahme an einer englischsprachigen Universität ohne vorherige Sprachprüfung; die Zertifikate werden von Firmen und Unternehmen international als Sprachnachweise gern gesehen. Sie orientieren sich am GeR für Sprachen. Das AMG bietet seit dem Schuljahr 2007/08 seinen Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit, ein solches Sprachenzertifikat zu erwerben. Derzeit besteht die Möglichkeit, entweder an der Prüfung für das CAE (Certificate of Advanced English, Niveau GeR C1) oder das FCE (First Certificate of English, Niveau GeR B2) teilzunehmen. Die Vorbereitung dazu erfolgt im Anschluss an den regulären Schulunterricht 1x wöchentlich unter der Anleitung eines Lehrers. (Cremer) An unserer Schule tritt körperliche Gewalt nur begrenzt auf. Oft ist sie eine Folge von schlechtem Sozialverhalten Einzelner oder gar Ausgrenzung aus dem Klassenverband oder dem Freundeskreis. Deshalb wurde folgendes Konzept entwickelt, um die Sozialkompetenzen der Schülerinnen und Schüler zu entwickeln und nachhaltig zu stärken, so dass sie selbst diese Kompetenzen weiter ausbauen und mögliche Konfliktfälle eigenständig bewältigen können. Jeder Baustein findet jeweils in einer Jahrgangsstufe statt und wird im Klassenverband durchgeführt: So gibt es in der Jgst. 5 Sozialtraining, in der 6 einen Anti-Mobbing-Tag, bei dem theaterpädagogisch Handlungsalternativen zur Konfliktlösung erarbeitet werden, in der 7 ein vertiefendes Theaterstück mit dem Thema Gewalt, Mobbing, Amoklauf, in der 8 eine Veranstaltung mit gemeinschaftlichen Sportaktivitäten (Klettern, Drachenboot) und schließlich in der 9 eine Informationsveranstaltung der Polizei zur Rechtssituation bei verschiedenen Gewalttaten. Selbstverständlich wird darüber hinaus individuell beraten und ggf. professionelle Hilfe vermittelt. (Kuhlmann, Fechner) Dieses Projekt gibt es an unserer Schule seit dem Schuljahr 2007/08. Qualifizierte und engagierte Schülerinnen und Schüler der Oberstufe betreuen an allen Unterrichtstagen in der 7. Unterrichtsstunde Kleingruppen von 3 bis 5 Schülerinnen und Schülern. Die Teilnahmekosten betragen 2€ pro Stunde. Die Betreuerinnen und Betreuer erhalten 6€. (Brennecken) Im Anschluss an die Angebote im Rahmen der Mittagsbetreuung findet von Montag bis Donnerstag die qualifizierte Hausaufgabenbetreuung statt. Sie wird durchgeführt von Frau Angela Kalwa, die bereits im letzten Schuljahr erfolgreich im Übermittagsbereich gearbeitet hat. Diese Hausaufgabenbetreuung ist keine Nachhilfe. Selbstverständlich hilft Frau Kalwa den Kindern bei Verständnisfragen. Ihr Hauptaugenmerk wird aber darauf liegen, eine angenehme Arbeitsatmosphäre zu schaffen, in der die Kinder konzentriert in Einzel-, Partner- oder Teamarbeit ihre Aufgaben erledigen können. Mit Entspannungsübungen sorgt Frau Kalwa für einen sinnvollen Wechsel zwischen Konzentration und Entspannung. Für die Hausaufgabenbetreuung ist eine verbindliche Anmeldung für ein Jahr erforderlich. Die Kosten betragen zur Zeit 28.- € pro Kalendermonat. Die Anmeldungen laufen über die Ratz+Fatz Company, an die Sie sich jeder Zeit mit Ihren Fragen wenden können. Ansprechpartner sind Frau Sajogo und Herr Ludwig
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Ansprechpartnerin am AMG ist Frau Bülskämper. (Bülskämper) Das Projekt der Ruhr-Universität Bochum in Zusammenarbeit mit den Schulen in Bochum und Umgebung unterstützt Schüler in ihrer Berufswahl und hilft ihnen, ihre Fähigkeiten besonders in gesellschaftswissenschaftlichen Bereichen zu ergründen. Bei unregelmäßig durchgeführten „Boys’ Days“ können interessierte Schülerinnen und Schüler in sogenannte „jungenuntypische“ Studienfächer an der Uni hineinschnuppern. Weitere Informationen unter www.rub.de/jipppp oder bei Frau Cremer (Ansprechpartnerin für JIPPPP am AMG). (Cremer) Vorbemerkungen Das AMG ist im Allgemeinen koedukativ (gemeinsamer Unterricht von Mädchen und Jungen) strukturiert. Lediglich im Unterrichtsfach Sport wird in 2 Jahrgängen (Jahrgang 8 und 9) getrenntgeschlechtlich Sport unterrichtet. Die Schülerinnen und Schüler benötigen v.a. in diesem Unterrichtsfach sowohl Abgrenzung und Distanz (insbesondere in der Mittelstufe) zum anderen Geschlecht als auch Gemeinschaftlichkeit und Nähe. Ziel ist es dabei eine reflexive Koedukation und somit eine kritische Auseinandersetzung mit bestehenden Geschlechterverhältnissen zu ermöglichen sowie deren Veränderung anzustreben. Demzufolge hat auch hier die individuelle Förderung der Schülerinnen und Schüler am AMG eine große Bedeutung: Mädchen und Jungen müssen die gleichen Chancen zur Förderung ihrer individuellen Stärken und Lernangebote zur Aufarbeitung bestehender Schwächen bekommen. Spezielle Förderung Statistiken zeigen, dass in Deutschland hinsichtlich der Berufswahl vorwiegend geschlechtstypische Berufswahlspektren ausgewählt werden. Daher ist die Ermöglichung der Teilnahme am jährlich stattfindenden „Girls´ und Boys´ Day“ ein wichtiger Bestandteil der Mädchen- und Jungenförderung (www.girls-day.de). Schülerinnen und Schüler können im Rahmen dieser Aktion in „typisch männliche“ bzw. „typisch weibliche“ Berufsfelder hineinschnuppern, um durch diesen Einblick in die Berufswelt eventuelle Vorbehalte gegenüber technischen oder techniknahen bzw. „weiblichen“ Berufen abzubauen und ihre Berufswahl gegebenenfalls zu überdenken. Des weiteren werden für Oberstufenschülerinnen und -schüler Kontakte zu Universitäten, Fachhochschulen und Studienseminaren hergestellt, um ihnen die Teilnahme an Informationsveranstaltungen und Seminaren zur Berufs- und Studienwahlorientierung zu ermöglichen. (Heising) Betreute Angebote - Sport und Spiele in der Turnhalle geleitet von unseren Sporthelfern und -helferinnen. Das sind Schülerinnen und Schüler aus der Oberstufe, die eine entsprechende Ausbildung gemacht haben.
- Bewegung und Theater, Improvisationen, Entspannung, Spiele in den Räumen AU01 und AU02 unter der Leitung von Frau Angela Kalwa
- Rund um den Computer (z.B. Graphics, PPP, aber auch Spiele) im Computerraum betreut durch Schüler und Schülerinnen der Oberstufe
Möglichkeiten der freien Beschäftigung - plaudern, spielen oder kickern im Schülercafé
- Tischtennis, Fußball, Basketball spielen, klettern und toben auf beiden Schulhöfen
- 'Chillen' im 'Chillroom' in ruhiger und entspannter Atmosphäre auf ein paar weichen Kissen und eventuell mit eigenem MP3-Player seine Lieblingsmusik hören oder ein interessantes Buch aus der kleinen Bibliothek lesen
- im 'Games Room' unter Aufsicht älterer Schüler und Schülerinnen mit Freunden Karten- oder Brettspiele spielen oder das angebotene Mal- und Zeichenmaterial nutzen. (Bülskämper)
Mittelstufenberatung In einer wöchentlichen Sprechstunde (immer am Dienstag in der 2. großen Pause im Raum H101) können Schülerinnen und Schüler der Klassen 7 bis 9 Rat und Hilfe zu allen Aspekten der Mittelstufe einholen. Nach dem ersten Gespräch werden Lösungsmöglichkeiten und weitere Vorgehensweisen sowie eventuelle weitere Ansprechpartner und Anlaufstellen aufgezeigt (Beratung: V. Signer). Auch Eltern können bei Fragen zu Aspekten der Mittelstufe (z. B. Versetzungsbestimmungen oder zum Differenzierungsbereich II, etc.) die Mittelstufenkoordinatoren (E. Mennicken / V. Signer) kontaktieren.
Nacharbeit findet täglich in der 7. Stunde statt. Sie bietet den Schülern Gelegenheit aufgrund eigenen Fehlverhaltens Versäumtes nachzuholen und erinnert daran, dass kooperatives Verhalten im eigenen Interesse liegt. Diese Maßnahme hilft eine vernünftige und harmonische Unterrichtsatmosphäre aufrecht zu erhalten. (Mohr) Das AMG richtet in der Jahrgangsstufe 5 mindestens eine Klasse mit naturwissenschaftlichem Profil ein. Die Schülerinnen und Schüler dieser Klasse erhalten in den Jahrgangstufen 5-7 jeweils eine zusätzliche Wochenstunde Unterricht in einem naturwissenschaftlichen Fach, und zwar in Klasse 5 in Biologie, in Klasse 6 in Physik und in Klasse 7 in Chemie. Der Unterrichtsstoff wird in diesen Klassen gegenüber den anderen Klassen der Jahrgangsstufe nicht inhaltlich ausgeweitet. Vielmehr soll die eigenständige Durchführung von Experimenten mitsamt ihrer Planung und Auswertung einen größeren Raum einnehmen. Durch dieses Angebot soll das bei jungen Schülerinnen und Schülern anzutreffende breite Interesse an Phänomenen der Natur und Technik in besonderem Maße aufgegriffen werden. Primäres Ziel ist es, die Neugier der Kinder und Jugendlichen zu fördern und auf dieser Basis eine solide naturwissenschaftliche Grundbildung zu vermitteln. (Dr. Kiesow) Hintergrund: Die Verkürzung des Bildungsgangs am Gymnasium von 9 auf 8 Jahre (G8) führt zu einer Erhöhung der Wochenstundenzahlen pro Jahrgangsstufe. Für die AMG-spezifische Stundentafel (Grundlage APO-SI) heißt das 32 bzw. 33 Wochenstunden für die Jahrgangsstufen 5 und 6, 32 – 33 Stunden für die Jahrgangsstufen 7 und 8 und 33 – 34 Wochenstunden für die Jgst. 9. Diese Stunden lassen sich nicht mehr alle in der Kernunterrichtszeit am Vormittag unterbringen, so dass auch Unterricht am Nachmittag stattfinden muss. Dazu gibt es einige durch Erlasse geregelte Vorgaben. Vorgaben: - mehr als 6 Unterrichtsstunden pro Schultag nur nach einer langen (45 bzw. 60 Min.) Mittagspause.
- Jgst. 5 und 6 an höchstens einem Nachmittag
- Jgst. 7 und 8 an höchstens zwei Nachmittagen
- maximal 8 Unterrichtsstunden pro Tag
- keine Klassenarbeiten am Nachmittag
- an Tagen mit Nachmittagsunterricht keine Hausaufgaben für den Unterricht des folgenden Tages
- Möglichkeiten für die lange Mittagspause:
- nach der 5. Stunde, wenn sich hieran maximal zwei Unterrichtsstunden anschließen.
Eine 45-minütige Mittagspause ist möglich. - nach der 6. Stunde muss eine 60-minütige Pause folgen.
(Vgl. Fünf-Tage-Woche an Schulen. RdErl. d. Ministeriums für Schule und Weiterbildung. v. 2008 – 223) (Bülskämper) Parallel zur Bläserklasse besteht seit einer Projektwoche vor gut zwanzig Jahren ein Orchester am AMG. Da ein traditionell klassisch besetztes Ensemble durch die Schülerinnen und Schüler unserer Schule nicht formiert werden kann, haben wir uns von Anfang an stärker an klanglich reizvollen Orchesterbesetzungen orientiert, die eher im Bereich Film- / Salonmusik zu finden sind. Die Werkauswahl setzt den Akzent somit stärker auf Arrangements klassischer Werke, auf populäre Medleys und Filmmusik. Durch die größere Offenheit der einsetzbaren Instrumente spielen im Orchester Schülerinnen und Schüler fast aller Jahrgangsstufen, Ehemalige, sodann Eltern, aktive und pensionierte Kollegiumsmitglieder. Wegen personeller Kapazitätsprobleme arbeitet das Orchester in der Regel ein- bis zweimal im Jahr in projektartigen Arbeitsphasen. (Henter) Seit dem Schuljahr 2008/2009 gibt es am AMG eine AG zum Thema Robotertechnik. SchülerInnen der 9. Klassen lernten im Informatikraum spielerisch den Umgang mit selbst gebauten Robotern. Von der Schule zur Verfügung gestellte Bausätze der Firma LEGO nutzten die TeilnehmerInnen für die verschiedensten Modelle. Ein Auto, das selbstständig eine Parklücke sucht und dann einparkt, brachte die AG bis in die Endrunde des VDE Technik-Wettbewerbs. Aktuell wird die AG um ein Angebot für die 6. Klassen erweitert. (Wisniewski) Den Schulchor des AMG gibt es seit dem Herbst 2008. Seitdem besteht er aus einem festen Kern und einer ab und zu wechselnden Gruppe aus Neugierigen und Solchen, die an bestimmten Projekten interessiert sind. Zur Zeit sind das zum Beispiel Proben für ein Musical Set um „Totale Finsternis“ aus „Tanz der Vampire" und natürlich Stücke für das jeweils nächste Konzert. Ursprünglich als Mittelstufenchor angelegt, ist das Angebot inzwischen für alle Altersstufen ab Klasse 6 geöffnet. Der Chor probt aktuell freitags in der 7. Stunde in Raum N004. Wer mal reinschnuppern möchte ist herzlich willkommen! (Schubert) Der Schüleraustausch mit unserer französischen Partnerstadt Beauvais existiert seit mehr als 30 Jahren. Besuch und Gegenbesuch finden jedes Jahr vor und nach Ostern meistens im März und April/Mai statt. Der Austausch richtet sich an alle Schülerinnen und Schüler der Sekundarstufe I, die am Französischunterricht teilnehmen. Die Anzahl der Plätze für die deutschen Schülerinnen und Schüler hängt immer von der Anzahl der französischen Bewerber ab, die im Allgemeinen etwas geringer ausfällt. Die Kosten für die Teilnahme am Programm betragen, dank der Unterstützung der Stadt Witten, ca. 130€ (Busfahrt und Ausflüge) pro Schüler. (Otto) Vom AMG mit Volldampf ins Studium! In Kooperation mit den Universitäten Bochum und Dortmund können bei uns besonders motivierte und begabte Schülerinnen und Schüler in der Sek II an der Schüleruni teilnehmen. (Fröhlings) Das SLZ ist ein (von Lehrern, Schülern und Eltern) beaufsichtigter Raum, der unseren Oberstufenschülerinnen und -schülern in Freistunden, Pausen und nach Bedarf im Nachmittagsbereich für eigenständiges Arbeiten oder zur Entspannung zur Verfügung steht. Konzept und Ausstattung des SLZ bieten den Schülerinnen und Schülern in einem Teilbereich die Möglichkeit, an flexibel einsetzbaren Gruppentischen sowie internetfähigen und softwaremäßig umfangreich ausgestatteten Rechnern selbstständig zu recherchieren, Präsentationen zu erarbeiten sowie weitere unterrichtrelevante Arbeiten zu erstellen. Eine Präsensbibliothek mit Nachschlagewerken ergänzt das Angebot. Ein zweiter Teilbereich des SLZ kann zur Entspannung, zur Lektüre von Belletristik und aktuellen Zeitschriften genutzt werden. Das SLZ ist auf Kooperation ausgerichtet, fördert intensives gemeinsames Arbeiten und bindet die Schülerinnen und Schüler in Planung, Ausstattung und Pflege des Raums mit ein. Im September 2007 eröffnet, läuft das SLZ seitdem überaus erfolgreich und wird von vielen Schülerinnen und Schülern der Sek II gerne und häufig genutzt. Eine entsprechende Evaluation liegt vor und kann von der Homepage des AMG herunter geladen werden. (Albrecht) Abgesehen vom Austausch mit Beauvais (vgl. Schüleraustausch) bietet das AMG den Französisch lernenden Schülerinnen und Schülern in der Jahrgangsstufe 9 (G8) eine Sprachenfahrt nach Paris an. Im Rahmen der „Fahrtenwoche“ werden die Schüler, begleitet von ihren Fachlehrern, 5 Tage in der Hauptstadt Frankreichs verbringen und diese intensiv entdecken können. Diese Fahrt ermöglicht einerseits die praktische Anwendung der Fremdsprache in authentischen Kommunikationssituationen und andererseits die Vertiefung der Kenntnisse über das Nachbarland selber. Das „wahre“ Paris besticht weit mehr als die Darstellungen der Stadt in den Lehrwerken und sowohl die Vorbereitung der Fahrt als auch die Erinnerung an die Fahrt gelten als großer Motivationsschub, der zu sehr gutem Lernerfolg führen kann. (Heising) Die Verlagsfirma Langenscheidt veranstaltet jährlich für alle Schulen in Deutschland einen Sprachenwettbewerb im Fach Englisch. Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen 5 bis 8 können daran freiwillig teilnehmen. Die zu lösenden Aufgaben im Multiple-Choice-Verfahren beziehen sich auf die Kategorien Landeskunde, Grammatik und Kommunikation. Die Vorbereitung kann entweder von den Schülerinnen und Schülern individuell von Zuhause online erfolgen (Übungsaufgaben unter www.thebigchallenge.de) oder gemeinsam nach Absprache mit einem betreuenden Lehrer. Jede/r teilnehmende/r Schüler/in erhält eine Teilnahmeurkunde sowie einen kleinen Preis. (Cremer) Streitschlichtung als Mittel der Gewaltprävention basiert auf der Feststellung, dass Schülerinnen und Schüler Konflikte unter Gleichaltrigen oft besser zu lösen vermögen, als wenn sich Erwachsene einschalten. Als „neutraler Dritter“ hilft ein Streitschlichter Kontrahenten eine gemeinsame Lösung für einen bestehenden Konflikt zu finden. Am AMG lassen sich regelmäßig Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 9 auf freiwilliger Basis zu Streitschlichterinnen/Streitschlichtern ausbilden. Das Trainingsprogramm läuft unter Leitung von Herrn Gärtner, Frau Nikulski oder Frau Kuhlmann im Rahmen einer AG mit zwei Wochenstunden über ein Schuljahr. Nach Abschluss der Ausbildung stellen die Streitschlichterinnen/Streitschlichter sich und ihre Tätigkeit den Schülerinnen und Schülern der Jahrgangsstufen 5-7 vor. Die Schülerinnen und Schüler der unteren Jahrgänge können das Streitschlichterteam bei Bedarf in jeder zweiten großen Pause in einem eigens für die Streitschlichtung eingerichteten Raum (Pavillon) aufsuchen. (Kuhlmann) „Wir sehen hin!“ – unter diesem Motto wurde die Suchtprävention am Albert-Martmöller-Gymnasium im laufenden Schuljahr 2009/10 neu formiert. Kernpunkt ist ein Konzept, das so früh wie möglich zu (eventuell) konsumierenden Jugendlichen Kontakt aufnimmt und die Betroffenen begleitet. Dies geschieht vor allem im Hinblick auf die im schulischen Umfeld aktuellen Drogen Nikotin, Alkohol und Cannabis. An der Umsetzung des Konzepts arbeitet der Beratungslehrer für Suchtprävention federführend. Das gesamte Kollegium ist zudem im Rahmen einer Fortbildung zur Erkennung von Drogenkonsum, zum Führen einfühlsamer Beratungsgespräche und zu chemischen und rechtlichen Fragen geschult worden. Flankiert wird das Konzept zum einen von „echter“ Präventionsarbeit im Rahmen von Aktionen wie be smart, don’t start, Projekttagen der Klasse 7 zu den Themen Alkohol und Cannabis sowie im Unterricht der affinen Fächer (z.B. Biologie). Zum anderen bietet der Beratungslehrer Schulungen für Eltern, Schülerinnen und Schüler an, führt Einzelberatungen durch und stellt den Kontakt zu außerschulischen Beratungsstellen her. (Schmidt) Auch Lehrerinnen und Lehrer sind mal krank! Damit die Schülerinnen und Schüler in diesen Stunden die Zeit sinnvoll mit eigenverantwortlichem Lernen nutzen können, haben wir ein Vertretungskonzept entwickelt. Es besteht aus zwei Säulen: Zum einen arbeiten die Schülerinnen und Schüler an einem Ordner, in dem halbjährlich wechselnd die verschiedenen Fächer Material zusammengestellt haben. Zum anderen gibt es ein Projekt im Rahmen der Leseförderung, bei dem die Schülerinnen und Schüler sich selbst ein Buch aussuchen und kleine Arbeitsaufträge dazu bearbeiten. (Fröhlings)
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