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Suchtprävention am AMG | Drucken |

„Wir sehen hin!“ – unter diesem Motto wurde die Suchtprävention am Albert-Martmöller-Gymnasium im laufenden Schuljahr 2009/10 neu formiert. Kernpunkt ist ein Konzept, das so früh wie möglich zu (eventuell) konsumierenden Jugendlichen Kontakt aufnimmt, nach Ursachen und Auswegen forscht und die Betroffenen begleitet. Dies geschieht vor allem im Hinblick auf die im schulischen Umfeld aktuellen Drogen Nikotin, Alkohol und Cannabis, aber auch auf nach wie vor „angesagte“ Party-Drogen wie Extasy.


An der Umsetzung des Konzepts arbeitet der Beratungslehrer für Suchtprävention federführend. Das gesamte Kollegium ist zudem im Rahmen einer Fortbildung zur Erkennung von Drogenkonsum, zum Führen einfühlsamer Beratungsgespräche und zu medizinischen und rechtlichen Fragen von fachlich kompetenten Partnern aus der Drogenberatung (AWO Wetter) und von der Polizei Bochum geschult worden.
Flankiert wird das Konzept zum einen von „echter“ Präventionsarbeit im Rahmen von Aktionen wie be smart, don’t start, Projekttagen der Klasse 7 zu den Themen Alkohol und Cannabis sowie im Unterricht der affinen Fächer (z.B. Biologie, Religion, Sozialwissenschaften). Zum anderen bietet der Beratungslehrer in Zusammenarbeit mit Beratungsstellen und Polizei Schulungen für Eltern, Schülerinnen und Schüler an, führt Einzelberatungen durch und stellt ggf. den Kontakt zu außerschulischen Beratungsstellen her.
Wünschenswert und geplant ist es in Zukunft die Schulungs-, Beratungs- und Präventionsarbeit von den „stofflich gebundenen Süchten“ auf die in der Schule ebenfalls aktuellen „Verhaltenssüchte“ auszuweiten (Computerspiele, Essstörungen).

 
Geschrieben von: Sm
Donnerstag, 19. November 2009 um 12:52
Aktualisiert ( Dienstag, 24. November 2009 um 11:06 )