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Das Unterrichtsfach Biologie

 

Prozessbezogenen Kompetenzen :
(Erkenntnisgewinnung)

  • beobachten und beschreiben biologische Phänomene und Vorgänge und unterscheiden dabei zwischen Beobachtung und Erklärung
  • erkennen und entwickeln Fragestellungen, die mit Hilfe biologischer Kenntnisse und Untersuchungen zu beantworten sind analysieren Ähnlichkeiten und Unterschiede durch kriteriengeleitetes Vergleichen (Anatomie und Morphologie von Organismen)
  • führen qualitative und einfache quantitative Experimente durch und protokollieren diese
  • ermitteln mit Hilfe geeigneter Bestimmungsliteratur häufig vorkommende Arten
  • recherchieren in unterschiedlichen Quellen und werten Daten und Informationen aus
  • dokumentieren und präsentieren ihre Arbeiten sachgerecht, situationsgerecht und adressatenbezogen (Bewertung)
  • erörtern an ausgewählten Beispielen Handlungsoptionen im Sinne der Nachhaltigkeit
  • beschreiben und beurteilen an ausgewählten Beispielen die Auswirkungen menschlicher Eingriffe
  • binden biologische Sachverhalte in Problemzusammenhänge ein und entwickeln Lösungsstrategien
  • tauschen sich über biologische Erkenntnisse und deren gesellschafts- und alltagsrelvanten Anwendungen aus
  • kommunizieren ihre Standpunkte fachlich korrekt
Struktur und Funktion
  • bezeichnen die Zelle als funktionellen Grundbaustein von Organismen
  • nennen verschiedene Blütenpflanzen, unterscheiden ihre Grundorgane und nennen deren wesentliche Funktionen
  • beschreiben exemplarisch den Unterschied zwischen einem Wirbeltier und Wirbellosen
  • beschreiben Vorgänge der Kommunikation zwischen Lebewesen an einem Beispiel (z.B. innerhalb eines Rudels)
  • beschreiben exemplarische in einem Lebensraum die Beziehungen zwischen Tier- und Pflanzenarten
Inhaltsfeld
Vielfalt der Lebewesen

Bauplan der Blütenpflanzen, Fortpflanzung , Entwicklung und Verbreitung bei Samenpflanzen, Angepasstheit von Tieren an verschiedene Lebensräume (Aspekte; Ernährung und Fortbewegung), Unterscheidung zwischen Wirbeltieren und Wirbellosen, Nutzpflanzen und Nutztiere, Biotop- und Artenschutz
Kontext
Pflanzen und Tiere in verschiedenen Lebensräumen
  • Was lebt in meiner Nachbarschaft
  • Pflanzen und Tiere nützen
  • Naturschutz
System
  • beschreiben Zellen als räumliche Einheiten, die aus verschiedenen Bestandteilen aufgebaut sind
  • beschreiben Wechselbeziehungen verschiedener Organismen untereinander und mit ihrem Lebensraum
Entwicklung
  • erklären die Bedeutung von Zellteilung für das Wachstum
  • beschreiben und vergleichen die Individualentwicklung ausgewählter Wirbeltiere und Wirbelloser
  • beschreiben die Entwicklung von Pflanzen
  • nennen die Verschmelzung von Ei- und Samenzelle als Merkmal für geschlechtliche Fortpflanzung
  • beschreiben Formen geschlechtlicher und ungeschlechtlicher Fortpflanzung bei Pflanzen
  • beschreiben die Veränderung von Wild- zu Nutzformen
  • stellen die Angepasstheit einzelner Tier- und Pflanzenarten an ihren Lebensraum dar
  • nennen die Vererbung als Erklärung für Ähnlichkeiten und Unterschiede von Eltern und Nachkommen auf phänotypischer Ebene
  • stellen Veränderungen von Lebensräumen durch den Menschen dar und erläutern Konsequenzen
Prozessbezogenen Kompetenzen
(Bewertung)

  • beurteilen und bewerten an ausgewählten Beispielen Daten und Informationen kritisch hinsichtlich ihrer Grenzen und Tragweite
  • beurteilen Maßnahmen und Verhaltensweisen zur Erhaltung der eigenen Gesundheit und zur sozialen Verantwortung
  • binden biologische Sachverhalte in Problemzusammenhänge ein, entwickeln Lösungsstrategien und wenden diese nach Möglichkeit an
(Erkenntnisgewinnung)
  • beobachten und beschreiben biologische Phänomene und Vorgänge und unterscheiden Beobachtung und Erklärung
  • erkennen und entwickeln Fragestellungen, die mit Hilfe biologischer Kenntnisse  und Untersuchungen zu beantworten sind
  • führen qualitative und einfache quantitative Versuche durch ...
  • nutzen Modelle und Modellvorstellungen...
  • beschreiben und veranschaulichen oder erklären biologische Sachverhalte unter Verwendung der Fachsprache
Struktur und Funktion
  • beschreiben Aufbau und Funktion des menschlichen Skeletts und vergleichen es mit dem eines Wirbeltieres
  • beschreiben und erklären den menschlichen Blutkreislauf und die Atmung sowie deren Bedeutung für Nährstoff., Gas- und Wärmetransport
  • beschreiben den Weg der Nahrung bei der Verdauung und nennen die daran beteiligten Organe
  • beschreiben die Bedeutung von Nährstoffen, Mineralsalzen, Vitaminen, Wasser und Ballaststoffen für eine ausgewogene Ernährung und unterscheiden Bau- und Betriebsstoffe
  • beschreiben die Bedeutung einer vielfältigen und ausgewogenen Ernährung und körperlicher Bewegung
Inhaltsfeld
Bau und Leistungen des menschlichen Körpers

Ernährung und Verdauung, Bewegungssystem, Atmung und Blutkreislauf, Suchtprophylaxe

Kontext
Gesundheitsbewusstes Leben

  • lecker und gesund
  • Bewegung – Teamarbeit für den ganzen Körper
  • Aktiv werden für ein gesundheitsbewusstes Leben

System

  • beschreiben Organe und Organsysteme als Bestandteile des Organismus und erläutern ihr Zusammenwirken
  • beschreiben Merkmale der Systeme Zelle, Organ und Organismus insbesondere in Bezug auf die Größenverhältnisse und setzen verschiedene Systemebenen miteinander in Beziehung
  • beschreiben die Wirkung der UV-Strahlen auf die menschliche Haut und nennen Auswirkungen und Schutzmaßnahmen
 

Prozessbezogene Kompetenzen
(Erkenntnisgewinnung)

  • beobachten und beschreiben biologische Phänomene und Vorgänge und unterscheiden Beobachtung und Erklärung
  • erkennen und entwickeln Fragestellungen, die mit Hilfe biologischer Kenntnisse  und Untersuchungen zu beantworten sind
  • führen qualitative und einfache quantitative Experimente durch und protokollieren diese
  • mikroskopieren und stellen Präparate in einer Zeichnung darnutzen Modell und Modellvorstellungen zur Analyse von Wechselwirkungen, Bearbeitung, Erklärung und Beurteilung biologischer Fragestellungen und Zusammenhänge

Kommunikation

  • planen, strukturieren, kommunizieren und reflektieren ihre Arbeit
  • dokumentieren und präsentieren den Verlauf  und die Ergebnisse  ihrer Arbeit sachgerecht
  • recherchieren in unterschiedlichen Quellen  und werten Daten, Untersuchungsmethoden und Informationen aus

Struktur und Funktion

  • beschreiben die im Lichtmikroskop beobachtbaren Unterschiede und Gemeinsamkeiten zwischen tierlichen und pflanzlichen Zellen und beschreiben die Aufgaben der Bestandteile
  • beschreiben die Fotosynthese als Prozess zum Aufbau von Glucose
  • stellen einzelne Tier- und Pflanzenarten und deren Angepasstheit an den Lebensraum und seine jahreszeitlichen Veränderungen dar

 

Inhaltsfeld
Angepasstheit von Pflanzen und Tieren an die Jahreszeiten

Blattaufbau, Zellen, Fotosynthese, Produzenten, Konsumenten, Angepasstheit von Pflanzen an den Jahresrhythmus, Wärmehaushalt, Überwinterung, Entwicklung exemplarischer Vertreter der Wirbeltierklassen und eines Vertreters der Gliedertiere
Kontext
Tiere und Pflanzen im Jahresverlauf

  • ohne Sonne kein Leben
  • Pflanzen und Tiere – leben mit den Jahreszeiten
  • Extreme Lebensräume – Lebewesen aus aller Welt
System
  • beschreiben Wechselbeziehungen verschiedener Lebewesen untereinander und mit ihrem Lebensraum
  • beschreiben die Bedeutung von Licht, Temperatur, Wasser und Mineralsalzen für Pflanzen bzw. Nährstoffen für Tiere
Entwicklung
  • beschreiben exemplarisch Organismen im Wechsel der Jahreszeiten und erklären die Angepasstheit
 
Prozessbezogene Kompetenzen
(Bewertung)

  • dokumentieren und präsentieren den Verlauf und die Ergebnisse ihrer Arbeit sachgerecht, situationsgerechtt und adressatenbezogen
  • tauschen sich über biologische Erkenntnisse und deren gesellschafts- und altagsrelevanten Anwednungen unter angemessener Verwendung der Fachsprache aus
  • beurteilen Maßnahmen und Verhaltensweisen zur Erhaltung der eigenen Gesundheit und zur sozialen Verantwortung
(Kommunikation)
  • beobachten und beschreiben biologische Phänomene und Vorgänge und unterscheiden dabei Beobachtung und Erklärung
  • erkennen und entwickeln Fragestellungen, die mit Hilfe biologischer Kenntnisse und Untersuchung zu beantworten sind
  • analysieren Ähnlichkeiten und Unterschiede durch kriteriengeleitetes Vergleichen
  • dokumentieren und präsentieren den Verlauf  und die Ergebnisse  ihrer Arbeit sachgerecht
  • beschreiben und erklären in strukturierter sprachlicher Darstellung den Bedeutungsgehalt von fachsprachlichen und alltagssprachlichen Texten und anderen Medien
Struktur und Funktion
  • beschreiben Aufbau und Funktion von Auge oder Ohr und begründen Maßnahmen zur Schutz der Sinnesorgane
  • beschreiben die Zusammenarbeit von Sinnesorganen und Nervensystem bei Informationsaufnahme, -weiterleitung und –verarbeitung
 
Inhaltsfeld
Überblick und Vergleich von Sinnesorganen des Menschen

Aufbau und Funktion von Ohr oder Auge des Menschen, Reizaufnahme und Informationsverarbeitung beim Menschen, Sinnesleistung bei Tieren

Kontext
Die Umwelt erleben: die Sinnesorgane

Sicher im Straßenverkehr – Sinnesorgane helfen
Tiere als Sinnesspezialisten

Prozessbezogene Kompetenzen
(Bewertung)
  • tauschen sich über biologische Erkenntnisse und deren gesellschafts- und altagsrelevanten Anwendungen unter angemessener Verwendung der Fachsprache aus
  • beurteilen Maßnahmen und Verhaltensweisen zur Erhaltung der eigenen Gesundheit und zur sozialen
  • Verantwortung
(Kommunikation)
  • dokumentieren und präsentieren den Verlauf  und die Ergebnisse  ihrer Arbeit sachgerecht
  • beschreiben und erklären in strukturierter sprachlicher Darstellung den Bedeutungsgehalt von fachsprachlichen und alltagssprachlichen Texten und anderen Medien
Struktur und Funktion
  • beschreiben und vergleichen Geschlechtsorgane von Mann und Frau und erläutern deren wesentliche Funktion
  • unterscheiden zwischen primären und sekundären Geschlechtsmerkmalen
  • vergleichen Ei- und Spermienzelle und beschreiben den Vorgang der Befruchtung
  • nennen Möglichkeiten derEmpfängnisverhütun
Inhaltsfeld
Sexualerziehung
Veränderungen in der Pubertät, Bau und Funktion der Geschlechtsorgane, Paarbindung, Geschlechtsverkehr, Empfängnis, Empfängnisverhütung, Schwangerschaft, Geburt, Entwicklung von Säugling und Kleinkind

 
 Entwicklung
  • erklären die Bedeutung von Zellteilung für das Wachstum
  • beschreiben die Individualentwicklung des Menschen

 

Die einzelnen Inhaltsfelder können umgestellt und anders angeordnet und auf die Klassen 5 und 6 verteilt werden, wenn es Jahreszeiten, Länge der Schuljahre oder Vorkenntnisse der Schülerinnen und Schüler es erforderlich machen.

 7.1

Methoden/prozessbezogene Kompetenzen

  • Beschreiben und erklären Modelle, Zeichnungen, Objekte verschiedener Komplexitätsstufen
  • Analysieren Ähnlichkeiten und Unterschiede durch kriteriengeleitetes Vergleichen
  • Beschreiben, veranschaulichen oder erklären biologische Sachverhalte unter Verwendung der Fachsprache und mit Hilfe von Modellen/Darstellungen
  • Planen, strukturieren, kommunizieren und reflektieren ihre Arbeit auch als Team
Basiskonzept Struktur und Funktion
  • Beschreiben, vergleichen und erklären die Verwandtschaft ausgewählter Pflanzen oder Tiere
  • Schuppen, Haut, Fell und Knochengerüst als Gradmesser stammesgeschichtlicher Verwandtschaft
  • Beschreiben und erklären Anpassungen an verschiedene Lebensräume (Wasser, Land, Luft, Vergleich Kieme-Lunge)
 
 Vielfalt und Veränderung – eine Reise durch die Erdgeschichte


  • Stammesentwicklung der Wirbeltiere und des Menschen
    • Verwandtschaftsverhältnisse rezenter Lebewesen
  • Erdzeitalter, Datierung, Fossilien
  • Evolutionsforscher und ihre Theorien (Cuvier, Lamarck und Darwin)
  • Verschiedene Lebensräume im Vergleich
Basiskonzept Entwicklung
Beschreiben und erklären…
  • Fossilen als Belege für Evolution
    • Beispiel Dinosaurier
    • Brückentiere
  • Wirbeltier-Entwicklung:
    • Fisch
    • Amphib
    • Reptil
    • Säuger, Vögel
  • (Entwicklung der Pflanzen
    • Algen
    • Moose
    • Gefäßpflanzen)
  • Evolution der Reptilien
Basiskonzept System
Beschreiben und erklären…
…stammesgeschichtliche Verwandtschaft im biologischen System
… das System der rezenten Reptilien
 7.2

Methoden/prozessbezogene Kompetenzen

  • Bestimmen von Pflanzen und Tieren
  • Auswerten von Daten und DiagrammenWaldkartierung
  • Berleseapparat verwenden
  • Bewerten die Einflussnahme durch den Menschen
Basiskonzept Struktur und Funktion
  • Benennen und erkennen den Aufbau des Waldes (Stockwerke des Ökosystems Wald)
  • Erklären und beschreiben Nahrungspyramide und Energiefluss
  • Erklären und beschreiben Räuber-Beute-Beziehungen und deren Zusammenhang mit dem Ökosystem
  • Erkennen und vergleichen Sporen- und Samenpflanzen
  • Beschreiben und erklären die Fotosynthese als Prozess der Energiegewinnung
  • Beschreiben und vergleichen verschieden differenzierte Zellen von Pflanzen und Tieren
 Ökosystem Wald – Regeln der Natur
  • Energiefluss und Stoffwechsel
  • Nahrungsbeziehungen
  • Wechselbeziehungen
  • Naturschutz
  • Biotop- und Artenschutz
  • Klimawandel

Basiskonzept Entwicklung

  • Beschreiben ausgewähltes Ökosystem im Laufe der Jahreszeiten.
  • Beschreiben die langfristigen Veränderungen von Ökosystemen
  • Beschreiben und Bewerten die Veränderungen am Ökosystem durch Eingriffe des Menschen.
  • Evolutionäre Aspekte der Pflanzen (Algen◊Moose ◊Farne◊…)
Basiskonzept System
Beschreiben und erklären…
…Produzenten, Konsumenten, Destruenten
… einzellige Lebewesen und begründen, dass diese als lebendige Wesen zu betrachten sind
…Zusammenleben in Tierverbänden (staatenbildende Insekten)
…Symbiose und Parasitismus
…Kennzeichen des Lebendigen
9.1
Methoden/prozessbezogene Kompetenzen
  • Üben Nachweismethoden von Kohlenhydraten, Eiweiß, Fett ein
  • Tauschen biologische Erkenntnisse und deren gesellschaftliche und alltagsrelevante Anwendung aus, z.B. Diabetes-Prophylaxe
  • Bewerten Chancen und Risiken von Nieren-Transplantation und Dialyse.

Basiskonzept Struktur und Funktion

  • Beschreiben und erkennen Nahrungsbestandteile und deren Verdauung inkl. der daran beteiligten Verdauungsorgane
  • Beschreiben und erklären den Energiegehalt von Nährstoffen
  • Beschreiben und erklären die Gehirnteile und ihre FunktionErfassen die hirnanatomischen und –physiologischen Vorgange beim Lernen und bei Gedächtnisprozessen
  • Zeichnen, beschriften und erklären den Bau eines Sinnesorgans (Auge oder Ohr)
 Physiologie des Menschen
  • Stoffwechsel und Energieumsatz
  • Nerven- und Sinnesphysiologie
  • Hormonsystem
    • Ausscheidung über Niere
    • Bauchspeicheldrüse
    • Diabetes Mellitus
  • Immunsystem

Basiskonzept Entwicklung

  • Beschreiben und erklären Zivilisationskrankheiten und Drogenkonsum
  • Erarbeiten und beschreiben Vorbeugung von Zivilisationskrankheiten und Drogenkonsum
Basiskonzept System
Beschreiben und erklären…
…Verdauungsenzyme als System
…das Reiz-Reaktionsschema
…das Regler-System
…die Zusammenwirkung von Organen und Organ-Systemen beim Informationsaustausch hormoneller Steuerung
 9.2
Methoden/prozessbezogene Kompetenzen
  • Diskutieren und beurteilen Empfängnisverhütungsmethoden, §218 und Adoption
  • Erstellen und bewerten Stammbäume und erkennen und erklären Erbgänge
  • Erstellen und bewerten Kreuzungsschemata gemäß der Mendelschen Genetik
  • Erkennen und berechnen Wahrscheinlichkeiten bei Mendelschen Erbgängen
Basiskonzept Struktur und Funktion
Beschreiben und erklären…
…die hormonellen Grundlagen des weiblichen Zyklus
…Partnerschaft und beim Geschlechtsverkehr übertragbare Krankheiten
…Schutz vor Geschlechtskrankheiten und Empfängnisverhütung
…Chromosomen als Träger der genetischen Information und deren Rolle bei der Zell-
Teilung
…beschreiben die drei Mendelschen Regeln und wenden sie auf mono- und dihybride Erbgänge an.
Individualentwicklung und Sexualität des Menschen
  • Sexualhormone und Empfängnisverhütung
  • Mendel-Genetik
  • Blutgruppen und Immunsystem
  • HIV und AIDS
  • Impfungen
Basiskonzept Entwicklung
  • Beschreiben und erklären Befruchtung, Keimesentwicklung und Geburt.
  • Beschreiben und erklären Mitose und Meiose
  • Nennen und beschreiben gesellschaftliche Auswirkungen von Epidemien und deren Bekämpfung (Pest, Pocken, AIDS)
Basiskonzept System
Beschreiben und erkennen…
…die Gesetzmäßigkeit der Vererbung
…das Blutgruppensystem und seine immunologische Relevanz
…der Funktionsweise von Impfungen

 

Was erwartet mich in der Oberstufe?


Ziel des Biologie-Unterrichts der Oberstufe ist es, dass ihr ein umfassendes Verständnis biologischer Vorgänge in der Pflanzen- und Tierwelt entwickelt. Diese erworbenen naturwissenschaftlichen Kenntnisse sollen dazu beitragen, dass ihr verantwortungsvoll mit aktuellen und zukünftigen Fragestellungen umgehen könnt.


Jahrgangsstufe EF

 Was lerne ich Neues?
 
Wie finde ich es heraus?
 
Die Zelle – Grundeinheit allen Lebens




Stoffwechsel

 
Angefangen vom Gedränge unterschiedlichster Moleküle und Organellen innerhalb der Zelle über die Wechselwirkungen untereinander bis hin zum Verständnis des Ablaufs im Gesamtorganismus
 
Mikroskopische Untersuchungen pflanzlicher und tierischer Zellen

Einfache Modellversuche zu verschiedenen Transport-vorgängen an der Zellmembran

Versuche (z.B. zur Photosynthese, Atmung oder Gärung)

Analyse biologischer Modelle (z.B. Enzymwirkung und –regulation)

Auswertung wissenschaftlicher Darstellungen (z.B. Elektronenmikroskopischer Bilder)

 

Jahrgangsstufe Q1/Q2

 Was lerne ich Neues?
Wie finde ich es heraus?
Genetische Grundlagen von Lebewesen

Das Leben hängt an einem dünnen Faden: die DNA

 

Das Morsealphabet des Lebens im Detail, seine Vervielfältigung und seine Entschlüsselung.

Gentechnik – was ist heute möglich?


Humangenetik – Fluch oder Segen? 

Auswertung grundlegender genetischer Versuche

 

 

 

Auswertung und Präsentation von Informationen (z.B. als Projekt)

Stammbaumanalyse und Auswertung von Karyogrammen

Ökologie - Beziehungen zwischen Organismen und Umwelt

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Evolution – woher stammt der Mensch und wo geht er hin?

Warum lebt der Eisbär nicht in der Wüste?
Warum frisst der Frosch keine Hasen?

 

Viele Umweltfaktoren beeinflussen Einzellebewesen und Lebensgemeinschaften

 

Fressen und gefressen werden…

 

Was kreucht und fleucht in See und Bach?

 

Stirbt der Eisbär bald aus – schmelzende Polkappen und gerodete Urwälder.
Rettung in Sicht?

 

Unterliegt der Mensch noch der Evolution?
Vom Wolf zum Hund – von der Schlange zur Wachschlange?

Arten entstehen, Arten sterben aus – Mechanismen der Evolution.

 

Der Stärkste überlebt?
Theorien zum Ablauf der Evolution.




Wo kommen wir her?

 

 

 

Z. B. mit Hilfe experimenteller Untersuchungen zum Einfluss verschiedener Umweltfaktoren (Temperatur, Feuchtigkeit)

 

Auswertung von Modellen und grafischen Darstellungen

 

Untersuchung und Auswertung der Ökosysteme See und Fließgewässer sowie Betrachtung der einwirkenden Faktoren

Materialbasierte Diskussionen zu aktuellen Problemen von Umweltschutz, Klimaproblematik und Nachhaltigkeit zur Stärkung des Bewusstseins für individuelle und globale Verantwortung.

 

 

 

 

Analyse von Text- und Bildmaterial, Simulationsspiele zur Wirkung einzelner Faktoren



Analyse und Vergleich historischer Texte, Hypothesenbildung über Verwandtschaftsbeziehungen, Nachvollziehen naturwissenschaftlicher Erkenntniswege.

 

 

Auswertung fossilen Materials im Zusammenhang mit Methoden der Altersbestimmung.
Erstellung von Stammbäumen und kritische Reflexion naturwissenschaftlicher Erkenntnismethoden.

Neurobiologie – Nerven wie Drahtseile
Behalt die Nerven!
Aufbau und Funktion von Nerven- und Sinneszellen, Zusammenwirken der Nervensysteme.


Keine Macht den Drogen!
Experimente zur Wahrnehmung, Auswertung und Analyse von Experimenten zu neuronalen Vorgängen.

Auswertung von Experimenten, Bild- und Textmaterial

 

Positive Kriterien aus einem niedrigerem Notenbereich gelten in gesteigerter Form für höhere Notenbereiche. Ein einzelnes positives Kriterium allein kann keine höhere Note begründen.

 

Note
Kriterien
 1
  • in jeder Unterrichtsstunde mitarbeiten
  • selbstständige Beiträge zum Fortgang des Themas leisten
kreativ arbeiten, Neues, eigene Ideen zum weiteren Vorgehen, Aufspüren und Lösen von Problemen, Zusammenhänge erkennen und eigene Vergleiche einbringen, konstruktive Kritik üben
  • Standpunkte gewinnen
begründete Urteile sachlich fundiert fällen und überzeugend vermitteln oder diskutieren
 2
  • regelmäßig Beiträge aus eigenem Antrieb leisten
Zusammenhänge und Problemlösungen angemessen und deutlich erklären
  • eigene Beiträge zusammenhängend, präzise und anschaulich präsentieren
  • selbstständig Schlussfolgerungen ziehen und Urteile begründet einbringen
  • die Zusammenarbeit fördern
auf Beiträge der Mitschüler eingehen, Mitschülern Hilfe geben und die Zusammenarbeit auch außerhalb der Unterrichtsstunde fördern
 3
  • sich öfter zu Wort melden
  • Fragen, Aufgaben und Problemstellungen erfassen
  • fachliche Kenntnisse einbringen
  • Zusammenhänge erkennen
  • Unterrichtsergebnisse selbst zusammenfassen
  • sich um Klärung von Fragen bemühen
  • manchmal Vergleiche anstellen, Kenntnisse übertragen
eigene Ideeneinsätze in die Unterrichtsgemeinschaft einbringen, Vereinbarungen einhalten
 4
  • sich wenigstens hin und wider zu Wort melden
  • Interesse am Untericht beweisen, zuhören und aufmerksam sein
  • Fragen bei Verständigungsschwierigkeiten stellen
  • Fragen und Arbeitsaufträge sachlich und angemessen bearbeiten
  • Stoff in der Regel reproduzieren können
 5
  • unkonzentriert und abgelenkt sein, stören usw.
  • sich nicht von selbst melden
  • direkt Fragen nur selten beantworten können
  • grundlegende Zusammenhänge nicht darstellen können
 6
  • dem Unterricht nicht folgen
    Mitarbeit verweigern
    In der Regeln keine Fragen beantworten könne

Kompetenzbereich: Erkenntnisgewinnung

Die Schülerinnen und Schüler...

  • beobachten und beschreiben biologische Phänomene und Vorgänge und unterscheiden dabei Beobachtung und Erklärung.
  • erkennen und entwickeln Fragestellungen, die mit Hilfe biologischer Kenntnisse und Untersuchungen zu beantworten sind.
  • stellen Hypothesen auf, planen geeignete Untersuchungen und Experimente zur Überprüfung, führen sie durch und werten sie unter Rückbezug auf die Hypothesen aus und führen Versuchsprotokolle.
  • stellen Zusammenhänge zwischen biologischen Sachverhalten und Alltagserscheinungen her und grenzen Alltagsbegriffe von Fachbegriffen ab und verwenden Fachsprache.

Kompetenzbereich: Bewerten

Die Schülerinnen und Schüler...

  • beurteilen und bewerten Informationen kritisch.
  • unterscheiden zwischen beschreibenden Aussagen und Bewertung.

Kompetenzbereich: Kommunikation

Die Schülerinnen und Schüler...

  • tauschen sich über biologische Erkenntnisse aus und kommunizieren ihren Standpunkt fachlich korrekt.
  • planen, strukturieren, kommunizieren und reflektieren ihre Arbeit, auch als Team.
  • dokumentieren und präsentieren den Verlauf und die Ergebnisse ihrer Arbeit sachgerecht, situationsgerecht und adressatenbezogen in verschiedenen Formen (Text, Zeichnung, Diagramm etc.)


Positive Kriterien aus einem schlechteren Notenbereich gelten in gesteigerter Form für bessere Notenbereiche. Ein einzelnes positives Kriterium allein kann keine bessere Note begründen.

Note
Kriterien
 ungenügend
  • Mitarbeit verweigern
  • dem Unterricht nicht folgen
  • in der Regel keine Fragen beantworten können
 mangelhaft
  • sich nicht von selber beteiligen
  • dem Unterricht wenigstens teilweise folgen
  • auf Rückfrage einzelne Aussagen und Begriffe wiederholen können.
 ausreichend
  • sich wenigstens hin und wieder zu Wort melden
  • Fragen bei Verständnisschwierigkeiten stellen
  • Fragen und Arbeitsaufträge sachlich und angemessen bearbeiten
  •  im Unterricht erarbeitete Aussagen oder Sachzusammenhänge wiederholend erläutern können
  • versäumte Unterrichtsinhalte eigenständig nacharbeiten
 befriedigend
  • sich öfter zu Wort melden
  • Fragen Aufgaben und Problemstellungen erfassen
  • Beschreibung von Sachverhalten unter Verwendung der Fachsprache
  • Auswertung von Texten, Graphiken oder Diagrammen
  • Unterrichtsergebnisse selbst zusammenfassen
 gut
  • regelmäßige Beiträge aus eigenem Antrieb
  • Beschreibung von Sachverhalten unter korrekter Verwendung der Fachsprache
  • selbständige Analyse und Interpretation von Texten, Graphiken oder Diagrammen
  • selbständige Beiträge zum Fortgang des Themas leisten
z.B. Lösungsvorschläge, Bewerten von Ergebnissen
  • im Unterricht erarbeitete Sachzusammenhänge auf einen neuen Gegenstand/ eine neue Fragestellung anwenden können
  • Standpunkte überzeugend vermitteln oder diskutieren und dabei auf Beiträge der Mitschüler eingehen
 sehr gut
  • in jeder Unterrichtsstunde engagiert mitarbeiten
  • Problemstellungen erkennen und eigenständig mögliche Lösungen erarbeiten
  • eigene Standpunkte gewinnen und kritisch hinterfragen
  • selbständige Analyse und Interpretation von Texten, Graphiken oder Diagrammen, dabei eigene Vergleiche einbringen oder konstruktive Kritik üben

Die Erfüllung der oben genannten Kriterien stellen den Hauptteil der Bewertungsgrundlage dar. Die Methoden und Vorgehensweisen des naturwissenschaftlichen Arbeitens werden immer vorausgesetzt.
Folgende weitere Leistungen können in die „Sonstige Mitarbeit“ einfließen:
  • Erstellen von Präsentationen, Protokollen, Lernplakaten und Modellen
  • Vortragen eines Referates
  • Unterrichtsbeiträge auf der Basis von Hausaufgaben
  • Führung eines Heftes/ Ordners
  • Schriftliche Überprüfungen von Unterrichtsinhalten

Die Biologie verfügt zur Zeit über drei mit Beamern ausgestattete Fachräume, einen Vorbereitungsraum für Experimente und eine Biologie-Sammlung, in der sich umfangreiches Material für aktuellen und zeitgemäßen Unterricht befindet, wie z.B. Mikroskope, Modelle, Präparate und Literatur.


Nach dem Inkrafttreten der neuen Kernlehrpläne wurden am AMG die folgenden Lehrbücher eingeführt:

  • Klasse 5/6: Natura 1
  • Klasse 7: Natura 2
  • Klasse 9: Natura 2
  • Einführungsphase: Natura EF
  • Qualifikationsphase: Natura Oberstufe 

  • Frau Buschhaus (Biologie, Mathe)
  • Frau Eiselen (Biologie, Geschichte, Deutsch)
  • Herr Eisel (Biologie, Erdkunde)
  • Frau Johannsen (Biologie, Sport)
  • Herr Kaltenpoth (Biologie, Latein)
  • Frau Reeke (Biologie, Chemie)
  • Herr Schmidt (Biologie, Französisch)
  • Frau Stocker (Biologie, Englisch)
  • Frau Trauerstein (Biologie, Sport)
  • Frau Werdelmann-Kiesow (Biologie, Kunst)
  • Frau Dr. Winterberg (Biologie, Chemie)