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Die Chemie stellt sich vor
Das Fach Chemie wird von der Klasse 7 bis zur Klasse 9 unterrichtet und kann auch in der Oberstufe durchgängig belegt werden. Mit der Wahl von Chemie als Leistungs- oder Grundkurs kann das mathematisch-naturwissenschaftliche Aufgabenfeld im Abitur abgedeckt werden. Die Fachschaft besteht derzeit aus vier Lehrkräften und einem Studienreferendar. Schwerpunkt bildet in allen Jahrgangsstufen die experimentelle Vorgehensweise.

 


Weitere Informationen über die Lerninhalte, Methodik, Ausstattung und die Fachkollegen findet ihr hier.

 

Der Chemieunterricht beginnt am AMG in der Klasse 7 und wird in der Mittelstufe in der Regel in Doppelstunden abgehalten. Dies erleichtert den Einsatz sowohl kooperativer Methoden als auch vergleichsweise komplexer Versuche. Insbesondere abwechslungsreiche und spannende Schülerexperimente sollen die Beschäftigung mit den fachlichen Inhalten der Chemie motivieren.
Im sogenannten "Spiralcurriculum" beschäftigen sich die Schüler mit den Teilgebieten der Chemie jeweils auf dem Niveau, welches ihrer altersgemäßen Entwicklungsstufe entspricht. Die Inhalte werden im Laufe der Schuljahre zunehmend formalisiert und systematisiert, so dass am Ende der 9. Klasse ein erster Überblick über Inhalte und Alltagsbezüge des Faches Chemie entsteht.
Dies ist aber nicht alles: Die Schüler lernen innerhalb von drei Jahren nicht nur die fachlichen Inhalte kennen, sondern darüber hinaus eine Fülle von Fachmethoden und Methoden zur Erkenntnisgewinnung und zur sach- und fachbezogenen Kommunikation.

Über die folgende Zusammenfassung hinausgehend finden Sie alle Inhalte in unserem schulinternen Curriculum.


Der Unterricht in Klasse 7:

  • Laborführerschein

Die Schüler machen zur Einführung in die experimentelle Arbeit einen Laborführerschein. Hierzu führen sie unter weitgehender Anleitung, später zunehmend selbstständig, einfache Experimente durch. Denn Experimentieren ist nicht nur unterhaltsam und informativ, sondern unter Umständen auch mit Risiken behaftet. Daher werden zu Beginn grundlegende Fertigkeiten gelernt und eingeübt.

 

  • Stoffe und Stoffveränderungen
Wesentliches Element der Chemie ist die Beschreibung und Einordnung von Stoffen. Die Schüler untersuchen die Stoffeigenschaften unter anderem anhand verschiedener Trennverfahren. Dabei werden erste wichtige Begriffe (Gemisch und Reinstoff), aber auch eine erste Teilchenvorstellung behandelt. An dieser Stelle erfolgt auch erstmals eine Betrachtung chemischer Reaktionen. Zentraler Bestandteil des Unterrichts ist auch hier das Experiment, so dass die Schüler ihre Fertigkeiten anwenden und ausbauen können. Dazu gehört neben der experimentellen Arbeit auch im Anfangsunterricht schon das Erstellen von Versuchsprotokollen.
 
  • Stoff- und Energieumsätze bei chemischen Reaktionen
Gerüstet mit ersten Fähigkeiten und Kenntnissen -gepaart mit altersgemäßer Neugier- wird hier endlich das betrieben, was Schüler unter "richtiger Chemie" verstehen: Die Verbrennung (Oxidation) von Stoffen ermöglicht die Bildung neuer Stoffe im Reagenzglas und neuer Begriffe in den Köpfen der Lernenden. In diesem Zusammenhang werden nicht nur die fachsystematischen Kenntnisse (Element/Verbindungen, Analyse/Synthese, energetische Betrachtungen, Massenerhaltung) erweitert, sondern auch die Nutzung der Fachsprache (u.a. Reaktionsschemata) geübt, was insbesondere durch kooperative Lernformen erreicht wird.
 
  • Luft und Wasser
Luft und Wasser sind zentrale Grundstoffe unseres Lebens. Schon aus diesem Grunde ist es sinnvoll, sich mit Luftzusammensetzung und Luftverschmutzung zu befassen. Auch unser Trinkwasser bleibt dabei nicht außer Acht: Wie wird es gewonnen? Wie wird es aufbereitet? Was ist darin enthalten – und wie viel davon? Auch in diesem Inhaltsfeld bleibt die Fachsystematik nicht außen vor. Die Schüler lernen Nachweisreaktionen ebenso kennen, wie die Betrachtung von Wasser als chemische Substanz (Wasser ist ein Oxid!). Über das Experiment hinaus ist hier die Gewinnung von Erkenntnissen aus anderen Quellen (Literatur, Internet) von Bedeutung.

 

  • Metalle und Metallgewinnung
Der Gebrauch von Metallen ist alltäglich, woraus sich die Frage ergibt, wie unsere Gebrauchsmetalle aus natürlichen Rohstoffen gewonnen werden können. Haben die Schüler in vorangegangenen Stunden die Oxidation von Metallen kennengelernt, wird nun der umgekehrte Weg beschritten: Mit dem Entzug von Sauerstoff aus Erzen (Reduktion) ist der Redoxprozess komplett und ein wesentliches Konzept der Chemie damit eingeführt und die Schüler lernen, dass Stoffe nach bestimmten Gesetzmäßigkeiten aufgebaut sind.
Die Wiederaufbereitung von Metallen (Recycling), ein wichtiges Thema unserer Tage, wird dabei nicht vergessen.



Der Unterricht in Klasse 8:

  • Elementfamilien, Atombau und Periodensystem
Hier wird es wirklich systematisch. Aber keine Sorge, auch diese Inhalte werden in angemessener Geschwindigkeit und natürlich anhand möglichst vieler Experimente behandelt. Elementfamilien wie die (Erd-)Alkalimetalle und die Halogene werden nach Möglichkeit im Schülerversuch untersucht, wobei auch Nachweisreaktionen eine wichtige Rolle spielen. Spätestens beim Einstieg in den Atombau (Elementarteilchen) müssen aber auch andere Wege der Wissensvermittlung und Erkenntnisgewinnung beschritten werden. Ausgehend vom Modellexperiment geht es hierbei nicht ohne Hilfen, wie zum Beispiel Atommodelle oder das Periodensystem, beziehungsweise den Einsatz anderer Informationsquellen.

 

  • Ionenbindung und Ionenkristalle
Jeder kennt Ionenverbindungen, ohne es zu wissen – Kochsalz ist das beste Beispiel. Die Behandlung dieser Verbindungen lässt eine Fülle experimenteller Untersuchungen zu. Von der Auflösung salzartiger Verbindungen über die Eigenschaften der Lösungen bis hin zur Rückgewinnung der kristallinen Substanz geht es weiter zur Einführung und Vertiefung der chemischen Formelschreibweise und zu Reaktionsgleichungen. Woher unser Kochsalz kommt und wie es gewonnen wird, wird dabei aber auch nicht vergessen.

 

  • Elektronenübertragungen
Warum rostet Eisen und wie kann ich das verhindern? Die Begriffe Oxidation und Reduktion, die die Schüler aus der 7. Klasse bereits kennen, werden hier auf eine höhere Ebene gehoben. Sie werden nicht mehr nur als Sauerstoffaufnahme oder -abgabe behandelt, sondern als Übertragung von Elektronen zwischen verschiedenen Elementen. Fachwissenschaftliche Methoden, wie die Elektrolyse, runden dieses Inhaltsfeld ab.

 

  • Die Elektronenpaarbindung
Nicht alle Stoffe sind Ionenverbindungen – Wasser erst recht nicht! Einmal mehr wird Wasser auf seine besonderen Eigenschaften hin untersucht. Was diesen wichtigen Stoff im Innersten zusammenhält (Elektronenpaarbindung, Wasserstoffbrückenbindung, Hydratisierung) und welche allgemeinen wissenschaftlichen Erkenntnisse daraus gezogen werden können, ist Gegenstand dieses Inhaltsfelds. Denn viele Stoffe in Alltag und Chemie sind nach gleichen oder ähnlichen Gesetzmäßigkeiten aufgebaut.



Der Unterricht in Klasse 9:

  • Säuren und Laugen
Chemie wie man sie sich vorstellt: Schüler gehen mit sauren und laugenhaften Lösungen um, untersuchen deren Eigenschaften und Reaktionen bis hin zur Neutralisation. Dabei steht neben der experimentellen Arbeit auch die Betrachtung der inneren stofflichen Vorgänge auf der Tagesordnung. Mit der Säure-Base-Chemie (Protonentransferprozess) lernen die Schüler ein weiteres grundlegendes Konzept der Chemie kennen. Einmal mehr werden die Erkenntnisse durch die Auswertung von Experimenten auf der immer breiter werdenden fachwissenschaftlichen Basis der Schüler gewonnen und bis hin zu ersten Anwendungen und Berechnungen  (Stöchiometrie, Titration als Analyseverfahren) vertieft.

 

  • Energie aus chemischen Reaktionen
Auch dieses Inhaltsfeld spielt im Alltag eine immer wichtiger werdende Rolle. Man könnte es auch mit dem Titel "Energie für unterwegs" bezeichnen. Die Schüler lernen Aufbau und Funktion von Batterien ebenso kennen, wie die moderne Technologie der Brennstoffzelle. Aber auch Gewinnung, Aufbau und Verwendung sogenannter fossiler Brennstoffe werden ebenso behandelt wie die an Bedeutung gewinnenden nachwachsenden Rohstoffe.

 

  • Die Organische Chemie
Viele in der Natur vorkommende Stoffe und Stoffgemische, wie zum Beispiel das Erdöl, werden der sogenannten Kohlenstoffchemie -der Organischen Chemie- zugeschrieben. In diesem Zusammenhang werden nicht nur die Eigenschaften und die Reaktionen dieser Inhaltsstoffe, in diesem Falle der Alkane, untersucht. In Vorbereitung auf die Arbeitsformen der Oberstufe werden darüber hinaus die Beziehungen zwischen den Eigenschaften der Stoffe und ihren Strukturen betrachtet.

 

Was erwartet mich in der Oberstufe?

Aktuelle Themen aus unserem Alltag, Technik und Industrie sowie Natur und Umwelt werden vertiefend untersucht. Dabei steht die Durchführung von Experimenten im Vordergrund. Die erworbenen naturwissenschaftlichen Kenntnisse sollen dazu beitragen, dass ihr verantwortungsvoll mit den anstehenden Problemen der zukünftigen Generationen umgehen könnt.
 
Jahrgangsstufe EF
  Was lerne ich Neues?
 Wie finde ich es heraus?
Vom Alkohol zum Aromastoff
Organische Stoffklassen: Alkohole, Alkanale, Alkanone, Carbonsäuren, Ester
Oxidationszahlen
Homologe Reihe, systematische Nomenklatur
Reaktionsgeschwindigkeit
Das chemische Gleichgewicht und Massenwirkungsgesetz

Projektarbeit zur Wirkung von Alkohol auf den menschlichen Körper (Internetrecherche mit anschließender PP-Präsentation)
Versuche zur alkoholischen Gärung und zu den chemischen Eigenschaften von Alkoholen
Herstellung und Untersuchung der Oxidationsprodukte der Alkohole
Versuche zu den Eigenschaften der Carbonsäuren und Ester und zum Reaktionsverlauf der Veresterung

Einfluss von CO2 auf das Klima Kohlenstoffkreislauf
Abhängigkeit des chem. Gleichgewichtes von Druck, Temperatur und Konzentration
(Prinzip von Le Chatelier)
Treibhauseffekt
Versuche zur Löslichkeit von CO2 in Wasser in Abhängigkeit verschiedener Parameter
Auswertung von Diagrammen, Tabellen und Schemata zum natürlichen Kohlenstoffkreislauf und zur Klimaproblematik
Modellversuche zum Treibhauseffekt
AmmoniaksyntheseTechnischer Prozess
Aktivierungsenergie, Katalysator und Katalyse
RGT-Regel
Experimente zur Wirkung verschiedener Katalysatoren
Projektarbeit zu verschiedenen technischen Prozessen

 

Jahrgangsstufe Q1/Q2

   Was lerne ich Neues?  Wie finde ich es heraus?
Analytische Verfahren zur Konzentrationsbestimmung
Protolyse als Gleichgewichts-reaktion: Säure-Base-Begriff nach Brönsted, Autoprotolyse des Wassers
pH- und pKs-Wert, starke und schwache Säuren
Einfache Titrationen mit Endpunktbestimmungen
pH-metrische Titration und Redoxtitration (nur LK)
Versuche zu Säuren aus dem Alltag
Messung und Berechnung des pH-Wertes
Konzentrationsbestimmungen verschiedener Säuren
Messwerterfassung und Datenauswertung mit Hilfe spezieller PC-Programme
Experimentelle Untersuchung von schwachen und starken Säuren
Gewinnung, Speicherung und Nutzung elektrischer Energie
Aufbau und Funktion von Batterien und Akkumulatoren.
Galvanische Zelle und Vorgänge an Elektroden.
Spannungsreihe der Metalle und Nichtmetalle.
Nernst-Gleichung
Einfache Elektrolyse und Faraday-Gesetze.
Untersuchung und Nachbau verschiedener Batterietypen und Akkumulatoren
Versuche zur Oxidierbarkeit von Metallen
Spannungsmessung verschiedener galvanischer Zellen
Messung und Berechnung der Spannung in Abhängigkeit der Konzentration
Experimentelle Durchführung und Auswertung einfacher Elektrolysen
Reaktionswege zur Herstellung von Stoffen in der organischen Chemie

Verknüpfung von Reaktionen zu Reaktionswegen
Reaktionstypen: Substitution, Addition, Eliminierung
Einfluss der Molekülstruktur auf das Reaktionsverhalten
Wiederholung der verschiedenen Stoffklassen
Untersuchung des Syntheseweges vom Erdöl zum Anwendungsprodukt (PVC, Plexiglas, …) mit Hilfe von Filmen, Experimenten, Referaten, etc.
Experimentelle Erarbeitung der verschiedenen Reaktionstypen
Das aromatische System am Beispiel der Farbstoffe und ihrer Farbigkeiten


Strukturen des aromatischen Systems:
konjugierte Doppelbindungen, Mesomerie, Hückel-Regel, Mechanismus der elektrophilen Substitution und Zweitsubstitution.
Untersuchung und Synthese der Farbstoffklassen:
Azofarbstoffe, Triphenylmethan, Indigo
Aufnahme von Absorptionsspektren verschiedener Farben mit Hilfe des Photometers
Theoretische Herleitung des aromatischen Systems und Versuche zur Substitution
Herstellung von Vertretern der verschiedenen Farbstoffklassen und Färbeversuche
Strukturelle Aufklärung der Synthesewege

Sek I.

Zur Leistungsbewertung werden alle Leistungen herangezogen, die im Zusammenhang mit dem Unterricht erbracht werden. Dazu gehören vor allem Beiträge im Unterrichtsgeschehen (mündliche Beteiligung, Mitarbeit bei Experimenten und Gruppenarbeiten, Ausführungen auf der Basis von Hausaufgaben), aber auch die Ausarbeitung von Protokollen und Referaten. Zudem können auch die Heftführung oder die Ergebnisse schriftlicher Überprüfungen Kriterien der Leistungsbewertung sein.

 

  • Teilnahme am Unterrichtsgeschehen: Unterrichtsgespräche dienen der Erabeitung der Unterrichtsgegenstände, haben aber auch andere Funktionen. Dazu zählt die Ausbildung prozessbezogener Kompetenzen, z.B. die Schulung des fachbezogenen Kommunikations- und Diskussionsvermögens oder die Bewertung von Modellen. Für Unterrichtsbeiträge gilt, dass sowohl die Anzahl als auch die Qualität berücksichtigt wird.
    Die Interpretation eines chemischen Phänomens kann, wenn sie begründet ist, auch dann ein wertvoller Unterrichtsbeitrag sein, wenn sie sich letztendlich als sachlich falsch herausstellt. Wiederholungen (z. B. zu Stundenbeginn), mündliche Stundenzusammenfassungen und Protokolle (Verlaufs-, Ergebnis- oder Versuchsprotokolle) stellen weitere bewertungsrelevante Leistungen dar.

 

  • Kriterien für die Bewertung von Referaten: Qualität der Recherche und der Informationsverarbeitung, Wahl des Schwerpunkts, Erfüllung der formalen Anforderungen, Adressatenbezug (Verständlichkeit für die Mitschüler, angemessener Einsatz der Fachsprache), Auswahl und Einsatz des Anschauungsmaterials, Art der Präsentation (im Idealfall freier Vortrag, Artikulation,...)
Für die Bewertung von Gruppenreferaten muss stets erkennbar sein, wer die Leistung erbracht hat (z. B. dadurch, dass sich die Vortragenden abwechseln).

 

  • Ein Heft umfasst aufler dem Deckblatt und einem Inhaltsverzeichnis nat¸rlich vor allem die behandelten Inhalte. Dies können nach Vorgabe des Fachlehrers Unterrichtsmitschriften, Tafelbilder oder Hausaufgaben sein. Das Heft soll vollständig und sorgfältig angefertigt sein.

 

  • In schriftlichen Überprüfungen sollen Schüler zeigen, dass sie die Unterrichtsinhalte der letzten Stunden erarbeitet haben und auf entsprechende Beispiele anwenden können. Diese Überprüfungen haben auf keinen Fall den Umfang und die Bedeutung von Klassenarbeiten.
 
Sek. II
Grundsätzlich werden alle Leistungen, die im Rahmen des Unterrichts erbracht werden, zur Leitungsbewertung verwendet. Dazu gehört insbesondere die Fähigkeit, das erworbene Wissen im Unterricht anzuwenden, z.B. bei der Deutung des Ergebnisses eines Experiments. Sowohl bei den schriftlichen (Klausuren) wie auch bei den mündlichen Leistungen wird neben der sachlichen auch die (fach-)sprachliche Richtigkeit bewertet. Die Kursnote setzt sich zusammen aus der Bewertung der Sonstigen Mitarbeit und den Ergebnissen der Klausuren.

Grund- und Leistungskurse:
Wesentliche Unterschiede zwischen Grund- und Leistungskursen liegen hauptsächlich darin, dass in Leistungskursen Fachinhalte, Modelle und Methoden weiter vertieft werden.

Klausuren:
In der Einführungsphase (EF) werden pro Halbjahr eine und in den zwei Jahren der Qualifikationsphase (Q1 und Q2) pro Halbjahr zwei Klausuren geschrieben.
Die Klausuren werden im Grundkurs zweistündig geschrieben, erst in der Q2 erhöht sich die Stundenzahl. Für Leistungskurse gelten abweichende Regelungen. Hier dauern die Klausuren in der Q1 drei Stunden, im ersten Halbjahr der Q2 vier Stunden und im zweiten Halbjahr 4,25 Zeitstunden.
Inhaltlich decken die Klausuren überwiegend die Unterrichtsinhalte der seit der letzten Klausur vergangenen Unterrichtsstunden ab, ein Bezug auf allgemeine chemische Kenntnisse erfolgt jedoch ebenfalls. Die Bewertung (erzielbare Punktzahlen für Teilaufgaben) orientiert sich sowohl an der Komplexität und dem Schwierigkeitsgrad der Aufgabe als auch an der erforderlichen Bearbeitungszeit.

Die in der Q1 zu schreibende Facharbeit kann natürlich auch im Fach Chemie geschrieben werden. Sie ersetzt dann eine reguläre Klausur.

Die Sonstige Mitarbeit setzt sich zusammen aus:
- den m¸ndlichen Unterrichtsbeiträgen (Qualität und Quantität)
- Analyse und Interpretation von Grafiken und Diagrammen
- selbständiger Planung, Durchführung und Auswertung von Experimenten
- Verhalten beim Experimentieren, Grad der Selbstständigkeit
- Erstellung von Präsentationen, Protokollen, Plakaten und Modellen
- Vortrag von Referaten
- Unterrichtsbeiträge, die sich auf Grundlage von Hausaufgaben ergeben

Qualität von Unterrichtsbeiträgen bedeutet:
- engagierte Mitarbeit
- präzises und anschauliches Beschreiben von Sachverhalten unter korrekter Verwendung der Fachsprache
- selbständige Beiträge zum Fortgang des Themas
- Lösungsvorschläge bieten, Ergebnisse bewerten
- Standpunkte überzeugend vermitteln oder diskutieren und auf Beiträge der Mitschüler eingehen

Die Chemie verfügt über drei vollständig für Schülerexperimente ausgestattete Räumlichkeiten mit Experimentiertischen aus Keramik. Zwei der Räume ermöglichen zusätzlich das Experimentieren von mehreren Schülergruppen unter den Abzügen. Jeder Raum ist außerdem mit PC-Arbeitsplätzen, Labtops und Beamern ausgestattet, so dass neben Recherchen und Präsentationen auch Messwerterfassungen und Datenauswertungen mit Hilfe von speziellen PC-Programmen durchgeführt werden können. Für anspruchsvollere Experimente stehen Sonderausstattungen wie Gaschromatographen, Photometer, All-Chem-Missten und Glasschliffapparaturen zur Verfügung.


Nach dem Inkrafttreten der neuen Kernlehrpläne wurden am AMG die folgenden Lehrbücher neu eingeführt:

Klasse 7: Tausch – von Wachtendonk; Chemie 2000+ NRW 7 (C.C. Buchner 2008)
Klasse 8: Tausch – von Wachtendonk; Chemie 2000+ NRW 8 (C.C. Buchner 2009)
Klasse 9: Tausch – von Wachtendonk; Chemie 2000+ NRW 9 (C.C. Buchner 2010)

Oberstufe:
Tausch – von Wachtendonk; Chemie 2000+ Sekundarstufe II (C.C. Buchner 2007)

  Fächer am AMG seit
   
 Dr. Peter Jeske
 Chemie, Physik
 2006
 Dr. Reinhold Paas
 Chemie 1991
 Cornelia Reeke
 Chemie, Biologie 2004
 Dr. Franziska Winterberg
 Chemie, Biologie 2007
 Dr. Holger Ackermann
 Chemie, Physik
 2011