I. Klausuren In der Einführungs- und Qualifikationsphase werden jeweils zwei Klausuren pro Halbjahr geschrieben. In der Einführungs- und Qualifikationsphase I beträgt die Dauer der Klausuren zwei Schulstunden, in der Qualifikationsphase II drei Schulstunden. Die letzte Klausur der QII (Vorabiturklausur) wird unter Abiturbedingungen geschrieben, d.h. drei Zeitstunden zzgl. 30 Minuten zur Auswahl einer von zwei Aufgaben. Jede Klausur umfasst die Bereiche compréhension (Anforderungsbereich I), analyse (AFB II) und commentaire/produktiv-gestaltende Aufgabe (AFB III).
Die Klausuren werden nach einem einheitlichen Punktesystem bewertet, das sich an dem im Zentral-abitur verwendeten Bewertungssystem orientiert. Demnach wird die inhaltliche Leistung mit 40 % der Punkte bewertet, Darstellungsleistung/sprachliche Leistung mit 60 % der Punkte.
II. Facharbeit In der QI kann eine Klausur durch eine Facharbeit ersetzt werden. Die Bewertung erfolgt gemäß eines Bewertungsbogens, der innerhalb der Fachschaft einheitlich benutzt wird (s. Anlage).
III. Sonstige Mitarbeit Zum Bereich der sonstigen Mitarbeit können zählen:
- Individuelle Beiträge zum Unterrichtsgespräch
- Schriftliche Sprachproduktion
- Wortschatzkontrolle
- Hör- und Leseverständnis
- Protokolle
- Hausaufgabenpräsentationen
- Kooperative Leistungen in Gruppenarbeit
- Präsentation von Einzel- oder Gruppenarbeiten (exposé, affiche, jeu de rôle)
- Evaluation von Präsentationen
- Präsentation längerfristiger Projektarbeiten
Die Prinzipien der Bewertungen sind grundsätzlich Qualität, Quantität und Kontinuität. Für die inhalt-liche Leistung gelten folgende Abstufungen:
- Reproduktion – im Unterricht erarbeitete Aussagen werden wiederholend erläutert
- Reorganisation – im Unterricht erarbeitete Sachzusammenhänge werden wiederholend er-läutert
- Transfer – im Unterricht erarbeitete Sachzusammenhänge auf einen neuen Gegenstand / ei-ne neue Fragestellung angewendet
- Problemlösendes Denken – Problemstellungen werden eigenständig erkannt und mögliche Lösungen erarbeitet
Leistung im Bereich „gut“: kontinuierlich gute Mitarbeit; qualitativ angemessene Beiträge; produktive und konstruktive Teilnahme; kommunikationsfördernder und sicherer Sprachgebrauch (Sprachrich-tigkeit / Ausdrucksvermögen / Syntax).
Leistung im Bereich „ausreichend“: Beteiligung i.d.R. nur nach Aufforderung; fachliche Ungenauigkei-ten; fehlerhafter, aber insgesamt noch verständlicher Sprachgebrauch.