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Reise in ein unbekanntes Land? Nun ja ... Lassen Sie uns das neue Fach als Forschungsreise betrachten: Wie wurde ich was ich bin? Wer und was hat mich beeinflusst? Und weiterhin: was kann ich bewirken? Solche und ähnliche Fragen stellen sich viele Menschen. Die Pädagogik / Erziehungswissenschaft kann ein Stück weit helfen, Antworten zu finden. Auf der dreijährigen Reise durch „Pädagonien“ werden Sie, liebe Schülerinnen und Schüler, - manchem selbst Erlebten begegnen – und es dabei vielleicht in neuem Licht sehen,
- von anderen Zusammenhängen „schon mal gehört“ haben und jetzt mit Erstaunen näher treten,
- über vielleicht erahntes Zwischenmenschliches mehr erfahren,
- aber auch spannendes Neuland betreten – nicht ohne holprige Wegstrecken,
- theoretische Gipfel stürmen – wenn auch manchmal etwas mühsam -
- und genüsslich auf erreichte Höhen zurückblicken können.
Neugierig geworden?
Für diejenigen, die jetzt mehr wissen möchten, liefern die nachfolgenden Inhalte genauere Informationen. Sie zeigen, wie wir das pädagogische Spektrum anschaulich durchstreifen und mit Hilfe wissenschaftlicher Ansätze erhellen werden. Jedes Halbjahr steht unter einem bestimmten thematischen Schwerpunkt. Wir steigen in die Pädagogik ein über erste Schritte der Annäherung, die letztendlich auf eine Zielgerade führen: das Abitur.
Das Individuum im Erziehungsprozess Klärungen: Erziehung, Sozialisation, Enkulturation Formen der Erziehung, familial und außerfamilial Erziehungsverhalten, Erziehung und Kommunikation Erziehung in verschiedenen historischen und kulturellen Kontexten
Beobachtung und Analyse von Lernvorgängen, Vergleich verschiedener Lerntheorien Wahrnehmung, Denken, Gedächtnis Entwicklungs- und Lernprozesse Beeinflussung von Lernprozessen, das Lernen lernen
Pädagogisches Handeln und psychosexuelle / psychosoziale Entwicklung des Kindes (Erikson) Pädagogisches Handeln und kognitive Entwicklung des Kindes (Piaget, nur Leistungskurs) Sozialisation als Rollenlernen (Mead) Elementarpädagogische Modelle: Montessori und Reggio-Pädagogik
Pädagogisches Handeln und Modelle zur Entwicklung im Jugendalter (Erikson, Hurrelmann) Jugendkrisen, insbesondere im Bereich von ‚Gewalt’,
- sozialpsychologische und psychoanalytische Ansätze zu ihrer Erklärung,
- Möglichkeiten der pädagogischen Einwirkung (insbesondere die „Erlebnispädagogik“)
Jugendkrisen aus systemischer Sicht (Schlippe, Stierlin: nur Leistungskurs)
Erziehung im Nationalsozialismus, insbesondere im Hinblick auf das Verhältnis von Pädagogik und Politik Bildungs- und schultheoretische Perspektiven nach PISA Konzepte der Moralerziehung (unter besonderer Berücksichtigung des Modells von Kohlberg) Konzepte interkultureller Pädagogik: Nieke, Holzbrecher (nur Leistungskurs)
Entstehung und Förderung von Identität und Mündigkeit (mit Bezug auf Krappmanns Identitätskonzept)
- Frau Bömer-Wulff
- Frau Hartmann
- Frau Kuhlmann
- Frau Villain
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