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Politik/Wirtschaft-Sozialwissenschaften
Das Fach Politik/Wirtschaft wird am AMG in den Jahrgangsstufen 5, 7 und 9 unterrichtet.

Laut „Kernlehrplan für das Gymnasium – Sekundarstufe I (G8) in NRW, Seite 23-33“ ergeben sich am Ende der Klasse 6 folgende Kompetenzerwartungen und zentrale Inhalte:

Kompetenzen

Sachkompetenz (SK)
Die Schülerinnen und Schüler
  1. beschreiben Möglichkeiten der Mitgestaltung des gesellschaftlichen Miteinanders und der Demokratie,
  2. erläutern die Rolle des Geldes als Tauschmittel,
  3. beschreiben die menschlichen Grundbedürfnisse und Güterarten,
  4. benennen ihre Rechte und mögliche Risiken als Verbraucherinnen und Verbraucher,
  5. stellen Beispiele für die Bedeutung vom Umweltschutz im Alltag dar,
  6. beschreiben kriterienorientiert die Lebensformen und Lebenssituationen bzw. Problemlagen von unterschiedlichen Sozialgruppen (z. B. Kindern, Jugendlichen, Frauen, Männern, Migranten, alten Menschen, behinderten Menschen oder Familien),
  7. erläutern die Bedeutung und den Stellenwert von Menschen-/Minderheitenrechten anhand konkreter Beispiele.

Methodenkompetenz (MK)
Die Schülerinnen und Schüler
  1. beschreiben eingeführte Fachbegriffe und wenden diese kontextbezogen an,
  2. arbeiten produktiv in Gruppen, nehmen Gruppenprozesse wahr und gestalten diese aktiv mit,
  3. planen ein kleines, deutlich umgrenztes Interview/eine Befragung – auch mithilfe der neuen Medien –, führen dieses durch und werten es aus,
  4. erschließen selbstständig und in Kooperation mit anderen mithilfe verschiedener alter und neuer Medien sowie elementarer Lern- und Arbeitstechniken politische, gesellschaftliche und wirtschaftliche Sachverhalte,
  5. stellen ausgewählte Sachverhalte korrekt und verständlich mithilfe verschiedener Präsentationsformen dar.

Urteilskompetenz (UK)
Die Schülerinnen und Schüler
  1. erkennen Problemhaltiges und Kontroverses und verdeutlichen diese Strukturmerkmale in elementaren Formen,
  2. vollziehen unterschiedliche Gefühle, Motive, Bedürfnisse und Interessen von betroffenen Personen und Gruppen nach und schätzen erste Folgen aus Konfliktlagen für die agierenden Personen oder Konfliktparteien ab,
  3. formulieren ein Spontanurteil und finden dafür eine angemessene und stimmige Begründung,
  4. verdeutlichen an Fällen bzw. Beispielen mit politischem Entscheidungscharakter die Grundstruktur eines Urteils,
  5. treffen bezogen auf das eigene Lebensumfeld wirtschaftliche Entscheidungen und formulieren dafür sinnvolle Begründungen.

Handlungskompetenz (HK)
Die Schülerinnen und Schüler
  1. treffen exemplarisch eigene (politische, ökonomische) Entscheidungen und begründen diese in Konfrontation mit anderen Positionen sachlich,
  2. erstellen exemplarisch in Inhalt und Struktur klar vorgegebene Medienprodukte (z. B. Leserbrief, Plakat, Flyer, computergestützte Präsentation) zu konkreten, anschaulich aufbereiteten politischen, wirtschaftlichen und sozialen Sachverhalten und Problemlagen und setzen diese argumentativ ein,
  3. gehen mit kulturellen Differenzen im schulischen Umfeld angemessen um, d. h. sie suchen in konkreten Konfliktsituationen nach Verständigung und praktizieren Formen der Konfliktmediation,
  4. achten Interessen anderer, setzen diese in Bezug zu eigenen Wünschen und wenden Strategien der Organisation und Durchsetzung von Interessen und Positionen im Rahmen demokratischer Regelungen innerhalb der Schule und des persönlichen Umfeldes bei konkreten Anlässen an.
 

Inhaltsfelder:

 
1. Inhaltsfeld:    Sicherung und Weiterentwicklung der Demokratie
2. Inhaltsfeld:    Grundlagen des Wirtschaftens
3. Inhaltsfeld:    Ökologische Herausforderungen für Politik und Wirtschaft
4. Inhaltsfeld:    Chancen und Probleme der Industrialisierung und Globalisierung
5. Inhaltsfeld:    Identität und Lebensgestaltung im Wandel der modernen Gesellschaft
6. Inhaltsfeld:    Die Rolle der Medien in Politik und Gesellschaft
 
 
 
Laut „Kernlehrplan für das Gymnasium – Sekundarstufe I (G8) in NRW, (Seite 23-33)“ ergeben sich am Ende der Sekundarstufe I folgende Kompetenzerwartungen und zentrale Inhalte:

Kompetenzen

Sachkompetenz (SK)
Die Schülerinnen und Schüler
  1. legen das Konzept des Rechts- bzw. demokratischen Verfassungsstaates (einschließlich der Verfassungsorgane) differenziert dar und beschreiben die Rolle des Bürgers in der Demokratie – insbesondere unterschiedliche Formen politischer Beteiligung,
  2. erklären die Funktion und Bedeutung von Wahlen und Institutionen im demokratischen System,
  3. erläutern Ursachen und Erscheinungsformen sowie Abwehrmöglichkeiten im Bereich des politischen Extremismus und der Fremdenfeindlichkeit,
  4. erläutern Grundsätze des Sozialstaatsprinzips und legen die wesentlichen Säulen der sozialen Sicherung sowie die Probleme des Sozialstaates (Finanzierbarkeit, Generationengerechtigkeit etc.) dar,
  5. analysieren Dimensionen sozialer Ungleichheit und Armutsrisiken in der gegenwärtigen Gesellschaft exemplarisch,
  6. erläutern die Grundprinzipien, Möglichkeiten und Probleme der Marktwirtschaft und beschreiben den Wirtschaftskreislauf sowie die Funktionen des Geldes,
  7. unterscheiden zwischen qualitativem und quantitativem Wachstum und erläutern das Konzept der nachhaltigen Entwicklung,
  8. analysieren die Bedeutung und die Herausforderungen des Globalisierungsprozesses für den Wirtschaftsstandort Deutschland exemplarisch,
  9. erläutern die Bedeutung von Qualifikationen für die Berufschancen auf dem Arbeitsmarkt,
  10. legen Wege sowie Chancen und Risiken der unternehmerischen Selbstständigkeit dar,
  11. beschreiben die Chancen und Risiken neuer Technologien für die Bereiche Politik, Wirtschaft und Gesellschaft,
  12. erörtern die Entwicklung, die Chancen sowie die zentralen Probleme der EU an ausgewählten Beispielen,
  13. erläutern am Beispiel eines Konfliktes Grundlagen der Friedens- und Sicherheitspolitik.

 
Methodenkompetenz (MK)
Die Schülerinnen und Schüler
  1. definieren eingeführte Fachbegriffe korrekt und wenden diese kontextbezogen an,
  2. nutzen verschiedene – auch neue – Medien zielgerichtet zur Recherche, indem sie die Informationsangebote begründet auswählen und analysieren,
  3. präsentieren Ergebnisse von Lernvorhaben und Projekten zielgruppenorientiert und strukturiert – ggf. auch im öffentlichen Rahmen,
  4. nutzen verschiedene Visualisierungs- und Präsentationstechniken – auch unter Zuhilfenahme neuer Medien – sinnvoll,
  5. wenden ausgewählte Fachmethoden an, indem sie z.B. eine Umfrage sinnvoll konzipieren, durchführen und auch mithilfe neuer Medien auswerten,
  6. handhaben grundlegende Methoden und Techniken der politischen Argumentation sachgerecht und reflektieren die Ergebnisse z.B. im Rahmen einer Pro- und Kontra-Debatte,
  7. führen grundlegende Operationen der Modellbildung – z.B. bezüglich des Wirtschaftskreislaufs – durch,
  8. planen das methodische Vorgehen zu einem Arbeitsvorhaben und reflektieren Gruppenprozesse mithilfe metakommunikativer Methoden

Urteilskompetenz (UK)
Die Schülerinnen und Schüler
  1. diskutieren problemorientiert über die Bedeutung von Wertorientierungen und begründen den eigenen Standpunkt,
  2. beurteilen verschiedene wirtschaftliche, politische und gesellschaftliche Interessen hinsichtlich der zugrundeliegenden Wertmaßstäbe, hinsichtlich ihrer Verallgemeinerbarkeit bzw. universellen Geltungsmöglichkeit kriterienorientiert,
  3. formulieren angemessene und konstruktive Kritik sowie Alternativen, zeigen multiperspektivische Zugänge auf und entwickeln für überschaubare und begrenzte Problemkonstellationen und Konflikte Lösungsoptionen,
  4. entwickeln unter Rückgriff auf selbstständiges, methodenbewusstes und begründetes Argumentieren einen rationalen Standpunkt bzw. eine rationale Position, wählen Handlungsalternativen in politischen Entscheidungssituationen und legen den Verantwortungsgehalt der getroffenen Entscheidung dar,
  5. reflektieren wirtschaftliche Entscheidungen und analysieren diese hinsichtlich ihrer ökonomischen Rationalität, ihrer Gemeinwohlverpflichtung, ihrer Wirksamkeit sowie ihrer Folgen und entwerfen dazu Alternativen,
  6. reflektieren medial vermittelte Botschaften und beurteilen diese auch mit Blick auf dahinterliegende Interessen,
  7. prüfen benutzte Kriterien und Sachverhalte durch neue Informationen und Gesichtspunkte, erweitern Detailurteile zu einem Gesamturteil und reflektieren den gesamten Prozess der Urteilsbildung,
  8. unterscheiden in einem politischen Entscheidungsfall die verschiedenen Politikdimensionen (Inhalt, Form, Prozess).

Handlungskompetenz (HK)
Die Schülerinnen und Schüler
  1. vertreten die eigenen Positionen auch in der Auseinandersetzung mit kontroversen Sichtweisen in angemessener Form im (schul-) öffentlichen Raum und bereiten ihre Ausführungen mit dem Ziel der Überzeugung oder Mehrheitsfindung auch strategisch auf bzw. spitzen diese zu,
  2. erkennen andere Positionen, die mit ihrer eigenen oder einer angenommenen Position konkurrieren, und bilden diese – ggf. probeweise – ab (Perspektivwechsel),
  3. erstellen Medienprodukte (z.B. Leserbriefe, Plakate, computergestützte Präsentationen, Fotoreihen etc.) zu politischen, wirtschaftlichen und sozialen Sachverhalten und Problemlagen und setzen diese intentional ein,
  4. gehen mit kulturellen und sozialen Differenzen reflektiert und tolerant um und sind sich dabei der eigenen interkulturellen Bedingtheit ihres Handelns bewusst,
  5. stellen ihre eigenen Fähigkeiten und Interessen im Spannungsfeld gesellschaftlicher Anforderungen hinsichtlich der anstehenden Berufswahl/Berufsorientierung dar und bereiten entsprechende Entscheidungen vor bzw. leiten diese ein,
  6. sind dazu in der Lage, in schulischen Gremien mitzuarbeiten und ihre Interessen wahrzunehmen,
  7. besitzen die Fähigkeit, eigene Rechte und Beteiligungsangebote wahrzunehmen und mit anderen gemeinsame Lösungswege zu erproben,
  8. setzen sich mit konkreten Aktionen und Maßnahmen für verträgliche Lern- und Lebensbedingungen in der Schule und ggf. im außerschulischen Nahbereich ein,
  9. werben argumentativ um Unterstützung für eigene Ideen.

Inhaltsfelder

  7. Inhaltsfeld:    Sicherung und Weiterentwicklung der Demokratie
  8. Inhaltsfeld:    Grundlagen des Wirtschaftsgeschehens
  9. Inhaltsfeld:    Zukunft von Arbeit und Beruf in einer sich verändernden Industrie-, Dienstleistungs- und Informationsgesellschaft
10. Inhaltsfeld:    Ökologische Herausforderungen für Politik und Wirtschaft
11. Inhaltsfeld:    Einkommen und soziale Sicherung zwischen Leistungsprinzip und sozialer Gerechtigkeit
12. Inhaltsfeld:    Identität und Lebensgestaltung im Wandel der modernen Gesellschaft
13. Inhaltsfeld:    Die Rolle der Medien in Politik und Gesellschaft
14. Inhaltsfeld:    Internationale Politik im Zeitalter der Globalisierung

 

 


 

 


 

 

Anmerkung

Das Inhaltsfeld 9 (Zukunft von Arbeit und Beruf in einer sich verändernden Gesellschaft) wird an unserer Schule sowohl durch das Fach Geschichte als auch im Rahmen der Studien- und Berufswahlorientierung abgedeckt.

Jahrgangsstufe EF


 

 
Jahrgangsstufe Q1 (vgl. Obligatorik für das Zentralabitur im Fach Sozialwissenschaften)


 
Jahrgangsstufe Q2 (vgl. Obligatorik für das Zentralabitur im Fach Sozialwissenschaften)

 
 
 
Sonstige Leistungen im Unterricht (Sek. I) bzw. Sonstige Mitarbeit (Sek. II):
Die Bewertungsbereiche erfassen die Qualität, Quantität und Kontinuität der Beiträge, die die Schülerinnen und Schüler im Unterricht einbringen. Diese sollen unterschiedliche mündliche und schriftliche Formen in enger Bindung an die Anforderungsbereiche (I-III) und das Anspruchsniveau der jeweiligen Unterrichtseinheit umfassen sowie einen Bezug zu den im Unterricht erworbenen Kompetenzen aufweisen. Sie stellen in der Regel einen längeren, abgegrenzten, zusammenhängenden Unterrichtsbeitrag einer einzelnen Schülerin/eines einzelnen Schülers bzw. einer Gruppe von Schülerinnen und Schülern dar, welcher eine Lernprogression im Sinne des Curriculums darstellt.

Zu diesen Leistungen zählen beispielsweise
 
  • Beiträge zum Unterrichtsgespräch in Form von reproduktiven Aussagen, das Aufzeigen von Zusammenhängen und Widersprüchen oder das Beurteilen und Bewerten von Ereignissen, Aussagen, Darstellungen, Prozessen und Modellen,
  • kooperative Leistungen im Rahmen eigenverantwortlichen, schüleraktiven Handelns (Leistungsbereitschaft, Teamfähigkeit, Zuverlässigkeit),
  • schriftliche Beiträge zum Unterricht in Form von vorgetragenen Hausaufgaben oder Protokollen, angemessene Führung eines Heftes/Hefters oder eines Lerntagebuchs sowiekurze, schriftliche Überprüfungen.

Vorrangige Form der Mitarbeit im Unterricht sind die Beiträge zum Unterrichtsgespräch, die in ihrer Qualität und Kontinuität die Basis der Lernerfolgsüberprüfung darstellen.
Dies macht es erforderlich, die Schülerinnen und Schüler immer wieder auf diejenigen Arten von Gesprächsbeiträgen hinzuweisen und sie dazu zu ermutigen, die neben dem Reproduzieren von Wissen die Qualität der mündlichen Leistung – dem Leistungsniveau der jeweiligen Jahrgangsstufe entsprechend – bestimmen:
 
  • Fragen, Vermutungen und Hypothesen aufstellen,
  • Probleme formulieren und Widersprüche entdecken,
  • begründet argumentieren und Gegenargumente antizipieren,
  • begründete Urteile formulieren,
  • Beziehungen zu früheren Lerngegenständen herstellen und zu kontextualisieren,
  • verständlich und strukturiert darstellen,
  • Fachtermini verwenden,
  • präzise und strukturiert zusammenfassen und erläutern,
  • an Beiträge anderer anknüpfen und diese weiterführen,
  • Mitschülerinnen und Mitschüler bestärken und konstruktiv kritisieren.

Bewertungsmaßstäbe

gut:
  • kontinuierliche, gute, eigenmotivierte Mitarbeit;
  • umfangreiche, produktive, gute Beiträge und Impulse im Unterrichtsgespräch;
  • selbstständige und richtige Anwendung erlernter Arbeitsweisen und Methoden;
  • treffender Gebrauch der sozialwissenschaftlicher Fachsprache und sicherer Umgang mit den erlernten Grundbegriffen;
  • sichere Anwendung von Kenntnissen über Ereignisse, Strukturen, Prozesse, sozialwissenschaftlicher Fachtermini, Kategorien, Theorien, Modelle und Normen;
  • inhaltlich und methodisch treffende Zusammenfassung und Reflexion von Unterrichtsergebnissen;
  • richtige Darstellung von politischen, ökonomischen und gesellschaftlichen Zusammenhängen und Bezügen;
  • treffende argumentative Stützung von Urteilen;
  • gute Reflexions- und Kritikfähigkeit hinsichtlich politischer, ökonomischer und gesellschaftlicher Fragestellungen;
  • sichere, präzise sprachliche Darstellung

ausreichend:
  • punktuelle Mitarbeit;
  • Aufmerksamkeit;
  • sporadische Beteiligung am Unterrichtsgespräch;
  • kürzere, unstrukturierte, teilweise fachliche Ungenauigkeiten;
  • Anwendungen erlernter Arbeitsweisen und Methoden nach kleinschrittigen Vorgaben und Hilfen;
  • unsichere Anwendung von Kenntnissen über Ereignisse, Strukturen, Prozesse, Kategorien, Theorien, Modelle und Normen;
  • unsicherer Gebrauch von Fachsprache;
  • lückenhafte/unstrukturierte/leicht fehlerhafte Darstellung von politischen, ökonomischen und gesellschaftlichen Zusammenhängen und Bezügen;
  • Ansätze zur argumentativen Stützung von Urteilen; schwache Reflexions- und Kritikfähigkeit hinsichtlich politischer, ökonomischer und gesellschaftlicher Fragestellungen;
  • unsichere sprachliche Darstellung

Klausuren (Sek. II)
Für die Sek. II gilt, dass die von den Schülerinnen und Schülern erbrachten Leistungen in den Bereichen „Schriftliche Arbeiten“ und „Sonstige Mitarbeit“ (Sek. II) den gleichen Stellenwert besitzen.
In der Jahrgangstufe EF wird eine zweistündige Klausur pro Halbjahr geschrieben, in der Jahrgangsstufe Q1 werden im GK pro Halbjahr zwei jeweils zweistündige Klausuren geschrieben, im LK sind die Klausuren dreistündig. Die Klausur im zweiten Halbjahr der Q1 kann  durch eine Facharbeit ersetzt werden.
In der Q2.1 werden im GK zwei dreistündige Klausuren geschrieben, im LK zwei vierstündige. In der Q2.2 wird eine Klausur unter abiturähnlichen Bedingungen geschrieben.
Gemäß den Richtlinien und Lehrplänen für „Sozialwissenschaften“ (Sek. II) sollen die Schülerinnen und Schüler in den Klausuren (und auch in den Facharbeiten) Kenntnisse über (im Unterricht erworbene) sozialwissenschaftliche Inhalte nachweisen, Vertrautheit mit Methoden sozialwissenschaftlichen Arbeitens beweisen und die Fähigkeit zeigen, begründet Urteile über sozialwissenschaftliche Problemstellungen zu fällen.
In den verbindlichen Aufgabenarten (Analyse – Darstellung – Erörterung/Gestaltung) müssen die für die Abiturprüfung gültigen Qualifikationsniveaus (Wiedergabe von Kenntnissen, Anwendung von Kenntnissen und Problemlösen und wertenden Beurteilung) erreicht werden.

Außer den inhaltlichen Aspekten ist folgende Darstellungsleistung bei der Beurteilung einer Klausur zu berücksichtigen (Gewichtung ca. ⅙) :
 
  • schlüssige, stringente sowie gedanklich klare Strukturierung des Textes
  • genauer und konsequenter Bezug auf die Aufgabenstellung
  • plausible Argumentation (beschreibende, deutende und wertende Aussagen nachvollziehbar aufeinander beziehen)
  • präzise und begrifflich differenzierte Formulierungen unter Berücksichtigung der Fachsprache
  • Verwendung angemessener und korrekter Textverweise bzw. -zitate
  • sprachliche Richtigkeit (eine Häufung von sprachlichen Fehlern führt zu einer Absenkung um bis zu einer Note)

Da bei der Bewertung schriftlicher Arbeiten Verstöße gegen die sprachliche Richtigkeit der deutschen Sprache und gegen die äußere Form angemessen zu berücksichtigen sind, können gehäufte Verstöße zur Absenkung der Leistungsbewertung um eine Notenstufe in der Einführungsphase und bis zu zwei Notenpunkte in der Qualifikationsphase (gemäß APO - GOSt § 13) führen.

Für die Bewertung der Klausuren sind folgende Vorgaben einzuhalten:
Die Klausuren werden entweder nach dem Abiturverfahren (Erwartungshorizonts mit Bepunktung) korrigiert oder mit einem Kommentar zu den Teilaspekten „Inhalt“ und „sprachliche Darstellung“ versehen. Im Falle der Bepunktung bietet sich die Zuordnung zu Notenstufen gemäß den Vorgaben für das Zentralabitur an.

Exemplarisches Abiturschema:
 
Note
Punkte
Erreichte Punktzahl
sehr gut plus
 15
 120-114
sehr gut
 14
 113-108
sehr gut minus
 13
 107-102
gut plus
 12
 101-96
gut
 11
 95-90
gut minus
 10
 89-84
befriedigend plus
 9 83-78
befriedigend
 8 77-72
befriedigend minus
 7 71-66
ausreichend plus
 6 65-60
ausreichend
 5 59-54
ausreichend minus
 4 53-47
mangelhaft plus
 3 46-39
mangelhaft
 2 38-32
mangelhaft minus
 1 31-24
ungenügend
 0 23-0
 
 
  • Jgst. 5: Floren, Franz Josef (Hg.): Politik/Wirtschaft 5/6 (Schöningh-Verlag)
  • Jgst. 7: Floren, Franz Josef (Hg.): Politik/Wirtschaft 7/8 (Schöningh-Verlag)
  • Jgst. 9: Floren, Franz Josef (Hg.): Politik/Wirtschaft 9 (Schöningh-Verlag)
 
  • Frau Böhmer
  • Frau Bömer-Wulff
  • Herr Hoffmeister
  • Frau Jabs
  • Herr Dr. Kiesow
  • Herr Marrek
  • Herr Mohr
  • Frau Villain
  • Frau Wiegand