| Informatik/Physik (IfPh) am AMG | | Drucken | |
Der Artikel stellt die Unterrichtsinhalte vor und informiert über die Kriterien zur Leistungsbewertung.
UnterrichtsinhalteDie Unterrichtsinhalte gliedern sich in mehrere Reihen, die teilweise aufeinander aufbauen, meistens jedoch unabhängig voneinander sind.
Detailliertere Informationen zu den Unterrichtsinhalten und den zu erwerbenden Kompetenzen finden Sie im schulinternen Curriculum.
Leistungsbewertung im Fach Informatik/PhysikGrundlage für die Bewertung von Schülerleistungen sind ungefähr zu gleichen Anteilen die schriftlich erbrachten Leistungen in Form von Kursarbeiten sowie sonstige Leistungen. Zu letzteren gehören im Wesentlichen die mündlichen erbrachten Beiträge zum Unterrichtsgeschehen und die im Unterricht erstellte Produkte – z. B. im Rahmen von Übungsaufgaben oder schriftlichen Leistungsüberprüfungen. Auch Unterrichtsmitschriften können zur Leistungsüberprüfung herangezogen werden. Zu den Unterrichtsbeiträgen gehören auch Referate und spontane Schülervorträge. Die Bewertung erfolgt also sowohl produkt- als auch prozessorientiert.Leistungen in KursarbeitenIn Differenzierungskursen des Wahlpflichtbereichs II werden pro Schulhalbjahr zwei Kursarbeiten geschrieben. Der begriffliche Unterschied zu „Klassenarbeiten“ liegt lediglich darin, dass der Unterricht in Kursform und nicht im Klassenverband erfolgt. Pro Schuljahr kann maximal eine der vier Kursarbeiten durch eine Projektarbeit ersetzt werden. Projektarbeiten müssen von den Lernenden selbständig (ohne Hilfe Anderer) angefertigt werden und können auch über einen längeren Zeitraum hinweg zu Hause angefertigt werden.In die Bewertung des Produkts fließen neben der inhaltlichen Qualität (Korrektheit der Aussagen, Niveau der Reflexion eines Sachverhalts) auch formale Aspekte ein. Dazu gehört neben der sprachlichen Korrektheit je nach Art des Produkts z. B. auch die angemessene Darstellung der enthaltenen Informationen. (Beispiele: Wieweit halten die Formatierung von (Quell-)Texten, Layout, Gliederung usw. die Vorgaben ein? Werden Namenskonventionen eingehalten? Ist die Gestaltung adressatenbezogen?) Leistungen im Rahmen des UnterrichtsUnterrichtsgespräche dienen der Erarbeitung der Unterrichtsgegenstände, haben aber auch andere Funktionen. Dazu zählt die Ausbildung prozessbezogener Kompetenzen, z. B. die Schulung des fachbezogenen Kommunikations- und Diskussionsvermögens. Wiederholungen (z. B. zu Stundenbeginn) und mündliche Stundenzusammenfassungen stellen bewertungsrelevante Leistungen dar, ebenso die Präsentationen von Arbeitsergebnissen oder die eingangs erwähnten schriftlichen Lernzielkontrollen. Weiterhin relevant sind eine auf Kontinuität ausgelegte langfristige Mitarbeit im Unterricht und das Arbeitsverhalten in Gruppenphasen.Für die praktische Arbeit an den Informatiksystemen, die in der Regel in Partnerarbeit erfolgt, fließt in die Bewertung ein, ob Lösungen eher durch Ausprobieren oder durch systematische Ansätze gefunden werden und in welchem Umfang die Schülerinnen und Schüler auftretende Probleme selbständig lösen können, z. B. indem sie die zur Verfügung gestellten Software-Dokumentationen (Anleitungen) zur Hilfe ziehen. Gegenseitige Hilfe unter Mitschülern ist erwünscht und stellt eine zusätzliche Leistung des Helfers dar, sofern sie nicht dazu führt, dass der Person, der geholfen wird, Arbeit abgenommen wird. Insbesondere soll die helfende Person nicht die Kontrolle über die Maus und/oder die Tastatur übernehmen – stattdessen sollen Kommunikationskompetenz und Teamfähigkeit gefördert werden. Zur Bewertung von Referaten werden die folgenden Kriterien herangezogen: Qualität der Recherche und der Informationsverarbeitung, Wahl des Schwerpunkts, Erfüllung der formalen Anforderungen, Adressatenbezug (Verständlichkeit für die Mitschüler, angemessener Einsatz der Fachsprache), Auswahl und Einsatz des Anschauungsmaterials, Art der Präsentation (im Idealfall freier Vortrag, Artikulation usw.). Für die Bewertung von Gruppenreferaten muss stets erkennbar sein, wer die Leistung erbracht hat (z. B. dadurch, dass sich die Vortragenden abwechseln). Es ist erforderlich, dass alle Schülerinnen und Schüler der Gruppe die gesamte Präsentation auch halten und die Arbeitsergebnisse ihrer Gruppe erläutern können, wenn sich einzelne Mitglieder der Gruppe auf Teilthemen spezialisiert haben.
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