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Aktuelles

Keine Warnungen (Blaue Briefe) in diesem Schuljahr

Liebe Eltern,

aufgrund einer ministeriellen Entscheidung werden in diesem Schuljahr keine Warnungen (Benachrichtungen gemäß § 50 Abs. 4 SchulG, sogenannte ‚Blaue Briefe‘) versandt.
Sollte der Unterricht bald wieder aufgenommen werden können und es am Ende des Schuljahres zu Entscheidungen über Nichtversetzungen am Ende des Schuljahres kommen, wird, wie es im Falle von nicht erteilten Warnungen üblich ist, eine von den nicht gewarnten mangelhaften Leistungen bei der Entscheidung nicht angerechnet.
Bei allen Entscheidungen ist natürlich zu berücksichtigen, dass es sich um ein Ausnahmejahr mit einer sehr knappen Bewertungsgrundlage handelt.

Besonderheiten in der Erprobungsstufe:
Von der Jgst.5 in die Jgst.6 gibt es grundsätzlich keine Versetzung.
Mit dem Erreichen des Klassenziels der Jgst.6 bestätigt das Gymnasium die grundsätzliche Eignung des Kindes für die gewählte Schulform.
Hier können Sie davon ausgehen, dass mit Ihnen bereits eingehende Gespräche geführt wurden, sollten an der Eignung des Kindes Zweifel bestehen. Die Erprobungsstufenkonferenzen Ende Mai und dann die Versetzungskonferenzen werden über die Eignung entscheiden.

Besonderheiten in der Jgst.9:
Mit der Versetzung von der Jsgt.9 in die Jgst. EF ist der Erwerb einer Berechtigung zum Besuch der Gymnasialen Oberstufe verbunden. Deshalb gilt hier, dass auch nicht gewarnte mangelhafte bzw. ungenügende Leistungen im vollen Umfang zu berücksichtigen sind.

Besonderheiten in der Jgst. EF:
Bei der Versetzung von der EF in die Q1 gilt, dass bei nicht angewarnten mangelhaften oder ungenügenden Leistungen, eine dieser Minderleistungen für die Versetzungsentscheidung nicht berücksichtigt wird. Für den Erwerb der FOR (Fachoberschulreife „mittlerer Schulabschluss“) gilt dies jedoch nicht. Es kann also jemand in die Q1 versetzt werden, der seinen mittleren Schulabschluss noch nicht erreicht hat.