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Unterricht

Das Fach Mathematik

Hier stellt sich das Fach Mathematik allen Interessierten vor.


Stundentafel

Die Stundentafel des AMG für die Sekundarstufe I:

  • Jg. 5: 4-stündig
  • Jg. 6: 5-stündig
  • Jg. 7: 4-stündig
  • Jg. 8: 4-stündig (G8, ab 2021/22 G9 3-stündig)
  • Jg. 9: 3-stündig (G9 ab Schuljahr 2022/23)
  • Jg. 10: 3-stündig (G9 ab Schuljahr 2023/24)

Die Stundentafel des AMG für die Sekundarstufe II:

  • Grundkurs: 3-stündig
  • Leistungskurs (in Q1 und Q2): 5-stündig

Lehrende

  • Frau Becker
  • Frau Breuer-Hotten
  • Herr Hesse
  • Herr Loeff
  • Frau Makus
  • Herr Marrek
  • Herr Niggemann
  • Frau Schauf
  • Frau Schmidt
  • Herr Stewen
  • Frau Tara-Bartels
  • Herr Weinhold
  • Frau Wiehagen

    Lehrwerke

    • In der Sekundarstufe I: Lambacher Schweizer von Klett/ Neue Wege von Schroedl
    • In der Sekundarstufe II: Lambacher Schweizer von Klett

    Grundsätze der Leistungsbewertung

    Die rechtlich verbindlichen Grundsätze der Leistungsbewertung sind im Schulgesetz (§ 48 SchulG) sowie in der Ausbildungs- und Prüfungsordnung für die Sekundarstufe I (§ 6 APO – SI) bzw. der Ausbildungs- und Prüfungsordnung der gymnasialen Oberstufe (§ 13- 17 APO-GOSt) dargestellt. Für die Gesamtnote sind die Sonstigen Leistungen und die schriftlichen Leistungen unter Berücksichtigung eines angemessenen pädagogischen Spielraumes etwa gleich zu gewichten. Hinsichtlich der einzelnen Beurteilungsbereiche gelten die folgenden Regelungen:

    Schriftliche Leistungsüberprüfung in der Sekundarstufe I:

    • Die Aufgabenstellungen sollen die Vielfalt der im Unterricht erworbenen Kompetenzen und Arbeitsweisen widerspiegeln.
    • Die Gesamtpunktzahl einer KA sollte zu etwa 25% aus niedrigem Anforderungsbereich (Reproduktion des Gelernten), 60% aus mittlerem Anforderungsbereich (Anwendung des Gelernten) und zu 15% aus hohem Anforderungsbereich (eigenes Problemlösen mithilfe des Gelernten) stammen.
    • Ca. 40% der Gesamtpunktzahl betreffen mindesten eine prozessbezogene Kompetenz.

    Jede Arbeit enthält mindestens

    • eine Aufgabe bei der nicht von vornherein eine eindeutige Lösung  feststeht, sondern bei der SuS individuelle Lösungsideen/-wege einbringen können.

    oder

    • zum Zwecke nachhaltigen Lernens eine kumulative Aufgabe, bei der die Vernetzung verschiedener inhaltsbezogener Kompetenzen gefordert ist (d.h. Inhalte eines zurückliegenden  UV sind eingebunden).
    • Zusatzaufgaben müssen weiterführender/ komplexer als andere Aufgaben sein. Sie werden über den Bewertungsspiegel hinaus mit Punkten versehen und dürfen nicht mehr als 10 % der Gesamtpunktzahl ausmachen.

    Mathematikarbeiten in der Sekundarstufe I und in der Einführungsphase werden nach einem Punktesystem bewertet. Für eine ausreichende Leistung soll in der Regel in schriftlichen Arbeiten die Hälfte der erreichbaren Punkte erreicht werden. Demnach ergeben sich folgende Notenabstufungen:

    Note

    Punkte

     sehr gut  88-100
     gut  75-87
     befriedigend  62-74
     ausreichend  49-61
     mangelhaft  24-48
     ungenügend  0-23



    Schriftliche Leistungsüberprüfung in der Sekundarstufe II:

    Die Aufgaben einer Klausur sollten aus einem niedrigen Anforderungsbereich (Reproduktion des Gelernten), einem mittleren Anforderungsbereich (Anwendung des Gelernten) und einem hohen Anforderungsbereich (eigenes Problemlösen mithilfe des Gelernten) bestehen und im Hinblick auf das Zentralabitur zunehmend kumulative Unterrichtsinhalte einbinden.
    Die Aufgabenstellung orientiert sich an den durch das Zentralabitur vorgegebenen Operatoren.
    Die Klausuren in der Qualifikationsphase 1 und 2 werden nach einem Punktesystem bewertet. Die Vergabe der Noten in den Klausuren orientiert sich an dem im Zentralabitur verwendeten Bewertungssystem. Demnach ergeben sich folgende Richtwerte:



    Note Punkte

    untere Grenzeder Note in %

     sehr gut plus  15  95
     sehr gut  14  90
     sehr gut minus  13  85
     gut plus  12  80
     gut  11  75
     gut minus  10  70
     befriedigend plus  9  65
     befriedigend  8  60
     befriedigend minus  7  55
     ausreichend plus  6  50
     ausreichend  5  45
     ausreichend minus  4  40
     mangelhaft plus  3  35
     mangelhaft  2  30
     mangelhaft minus  1  25
     ungenügend  0  0

     

    Der entsprechende Notenschlüssel sollte flexibel und pädagogisch sinnvoll verwendet werden. Die Notengebung sollte die jeweilige besondere Situation in der einzelnen Klasse bzw. Kurs und der Klassenarbeit bzw. Klausur berücksichtigen. Deshalb kann auch von den obigen Notenschlüsseln abgewichen werden.

    Sonstige Leistungen im Unterricht (Sekundarstufe I) bzw. Sonstige Mitarbeit (Sekundarstufe II):

    Diese Bewertungsbereiche erfassen die Qualität und Kontinuität der Beiträge, die die Schülerinnen und Schüler im Unterricht einbringen. Diese Beiträge sollen unterschiedliche mündliche und schriftliche Formen in enger Bindung an die Aufgabenstellung und das Anspruchsniveau der jeweiligen Unterrichtseinheit umfassen. Gemeinsam ist diesen Formen, dass sie in der Regel einen längeren, abgegrenzten, zusammenhängenden Unterrichtsbeitrag einer einzelnen Schülerin, eines einzelnen Schülers bzw. einer Gruppe von Schülerinnen und Schülern darstellen.   

    Eine Form der Mitarbeit im Unterricht sind die Beiträge zum Unterrichtsgespräch, die in ihrer Qualität und Kontinuität die Basis der Lernerfolgsüberprüfung darstellen.
    Dies macht es erforderlich, die Schülerinnen und Schüler immer wieder auf diejenigen Arten von Gesprächsbeiträgen hinzuweisen - und sie dazu zu ermutigen -, die neben dem Reproduzieren von Wissen die Qualität der mündlichen Leistung bestimmen:

    • Fragen, Vermutungen und Hypothesen aufstellen
    • Ideen und Einfälle artikulieren, Vorschläge machen
    • Probleme formulieren und Widersprüche entdecken
    • begründet argumentieren und Gegenargumente antizipieren
    • Beziehungen zu früheren Lerngegenständen herstellen
    • verständlich darstellen, erzählen, berichten
    • Fachtermini verwenden
    • präzise zusammenfassen, erläutern
    • an Beiträge anderer anknüpfen und diese weiterführen
    • Mitschülerinnen und Mitschüler bestärken und konstruktiv kritisieren
    • über die Kommunikation sprechen (Metaebene).


    Eine weitere Form der Mitarbeit im Unterricht ist die Beteiligung an Einzel-, Partner-, Gruppen- oder Freiarbeit.
    In diesen Phasen stehen vor allem die prozessbezogenen sowie sozialen und personalen Kompetenzen im Vordergrund (Kooperationsfähigkeit, Selbstständigkeit, Zeiteinteilung, Frustrationstoleranz, Umgang mit Fehlern, Kreativität). Bei der Leistungsbewertung wird vor allem Folgendes berücksichtigt:

    • das schnelle Erfassen von Problemen
    • das Anwenden von (fachspezifischen) Arbeitstechniken (unter Berücksichtigung der jeweiligen Klassenstufe)
    • die Kreativität beim Problemlösen
    • das Vereinfachen/Reduzieren und Mathematisieren sachkontextbezogener Aufgaben
    • das Interpretieren und kritische Reflektieren der eigenen Ergebnisse
    • die Selbstständigkeit, das Zeitmanagement und die Strukturierung der eigenen Arbeitsprozesse
    • das Einhalten von Kommunikationsregeln, die Kooperationsfähigkeit und die Organisation in Partner-/Gruppenarbeit
    • der Umgang mit Fehlern und die Frustrationstoleranz


    Für eine ausreichende Leistung in diesem Bereich muss der Schüler

    • sich mit dem Problem intensiv auseinander gesetzt haben, so dass er dieses in eigenen Worten wiedergeben kann
    • klar formulieren, wo er Probleme hat
    • sein (Regel-)Heft/ Buch selbstständig zu Hilfe nehmen
    • in PA/GA seine Mitschüler fragen.

    Andere Formen der Mitarbeit im Unterricht sind das Vortragen von Hausaufgaben oder Referaten, das Anfertigen von Protokollen oder kurze, schriftliche Leistungsüberprüfungen.


    Bewertung von Leistungen im Distanzunterricht:

    Die gesetzlichen Vorgaben zur Leistungsüberprüfung (§29 SchulG i.V. m. den in den Kernlehrplänen bzw. Lehrplänen verankerten Kompetenzerwartungen) und zur Leistungsbewertung (§48 SchulG i.V. m. den jeweiligen Ausbildungs- und Prüfungsordnungen) gelten auch für die im Distanzunterricht erbrachten Leistungen. Alle Formen der Leistungsüberprüfung und –bewertung können auch auf die im
    Distanzunterricht vermittelten Kenntnisse, Fähigkeiten und Fertigkeiten der Schülerinnen und Schüler aufbauen.
    Klassenarbeiten, Klausuren und andere Prüfungen finden i.d.R. im Rahmen des Präsenzunterrichts statt. Die im Distanzunterricht erbrachten Leistungen werden also in der Regel in die Bewertung der sonstigen Leistungen im Unterricht einbezogen. Ergänzend zur Bewertung eines Schülerproduktes und zur Feststellung der Eigenständigkeit bei der Erstellung der Lösung empfiehlt sich ggf. mit den Schülerinnen und Schülern über den Entstehungsprozess bzw. über den Lernweg ein Gespräch zu führen, das in die Leistungsbewertung einbezogen werden kann.

    Ein Konzept zur Bewertung der Leistungen im Distanzunterricht, welches insb. auch für das Fach Mathematik gilt, sowie weitere Informationen zum Distanzlernen sind Öffnet internen Link im aktuellen FensterHIER einsehbar.

    Mögliche Formen der Leistungsüberprüfung für den Distanzunterricht im Beurteilungsbereich "Sonstige Leistungen im Unterricht" unter Berücksichtigung der genutzten digitalen Lernplatformen (Schulcloud, Logineo LMS) im Fach Mathematik sind z.B.

    • mündliche Präsentationen von Arbeitsergebnissen (Audiofiles, Erklärvideos, Videokonferenzen)
    • schriftliche Präsentationen von Arbeitsergebnissen (Bearbeitung von Arbeitsblättern, Erstellung von Projektarbeiten, Lerntagebüchern, Portfolios und Plakaten),
      (vgl. Ministerium für Schule und Weiterbildung des Landes Nordrhein-Westfalen (Hrsg.): Handreichung zur lernförderlichen Verknüpfung von Präsenz- und Distanzunterricht)

    Weitere Arbeitsmaterialien

    • Taschenrechner: Die Fachkonferenz Mathematik hat beschlossen, dass im ersten Halbjahr des 7. Jahrganges ein einfacher wissenschaftlicher Taschenrechner für alle Schülerinnen und Schüler eingeführt wird. Mit dem Beginn der Sekundarstufe II ist die Nutzung eines grafikfähigen Taschenrechners (z.B. TiNspire CX) Pflicht. Hierzu bieten wir eine Sammelbestellung des Modells TiNspire CX an.
    • Software: Tabellenkalkulation: OpenOffice.Calc; Geometrie: DynaGeo oder GeoGebra
    • Fachräume: Dem Mathematikunterricht stehen als Fachräume drei Computerräume sowie weitere Räume mit Whiteboards zur Verfügung.

      Individuelle Förderung

      In Mathematik bieten wir (wie auch in den anderen Hauptfächern) Förderunterricht in Kleingruppen ab der Jahrgangsstufe 5 an. In der Jahrgangsstufe 8 (G9) gibt es im 2. Halbjahr die Lernpotentiale, u.a. mit einem mathematisch-technischem Schwerpunkt.
      Zusätzlich finden sich für besonders interessierte und begabte Schülerinnen und Schüler vielfältige Angebote aus dem Fach Mathematik im Bereich der MINT-Module der 5. und 6. Jahrgangsstufe.

      Besondere Aktivitäten

      • Pangea-Wettbewerb: Die Klassen des 6. Jahrgangs nehmen flächendeckend am Pangea-Wettbewerb teil. Schülerinnen und Schüler anderer Jahrgänge können auf freiwilliger Basis teilnehmen.
      • Exkursionen: Besuch der Phänomania in Jahrgang 8.
      • PC-Führerschein: Während der jährlichen Fahrtenwoche erwerben die Schülerinnen und Schüler einen PC-Führerschein. Schwerpunkte des Kurses sind Textverarbeitung und Excel. Das Angebot gilt bereits ab der 5. Klasse.
      • Kooperation mit dem zdi (Zukunft durch Inovation): Zum Beispiel Arbeit mit dem 3D-Drucker oder Filocut-Schneidemaschinen. Weitere Informationen unter: Öffnet externen Link in neuem Fensterwww.zdi-portal.de 
      • Bundeswettbewerb Mathematik: Weitere Informationen für Interessierte zum Bundeswettbewerb unter:  Öffnet externen Link in neuem Fensterwww.bundeswettbewerb-mathematik.de