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Beratung

Berufsorientierungsabend am AMG

Vom Arzt über Sonderschulelehrerin bis hin zum Psychologen - beim Berufsorientierungsabend konnten sich die Schüler und Schülerinnen der Oberstufe über diese und viele andere Berufe informieren.

Dabei war der Fokus vorallem auf Erfahrungsberichte von Menschen, die in einem der Berufe tätig sind, gelegt. Dadurch konnten sich die SuS einen guten Einblick in einen Beruf, der sie interessiert, verschaffen. Nicht selten führte dies aber auch dazu, dass Schüler von ihrem Berufswunsch abrückten. Der Psychologe klärte die Schüler zum Beispiel darüber auf, dass man nicht nur einen N.C. von 1,1 haben muss, um Psychologie zu studieren, sondern auch seine mathematischen Fähigkeiten unter Beweis stellen muss.
Durch die vielen Berufsfelder, die an diesem Abend abgedeckt wurden, konnten sich die SuS aber schnell einen alternativen Beruf suchen, der ihren Interessen entsprach. Durch die authentischen Berichte von engagierten Elternschaft, Freunden der Schule und den Rotariern Witten, die an diesem Abend freiwillig ihre Berufe vorstellten, war der Abend ein Erfolg, der vielen SuS sicherlich geholfen hat, ihren Berufswunsch wahr werden zu lassen oder ihn noch einmal zu überdenken.

Jana Brahmann, Jgst. 12


Theaterpädagogisches Bewerbungstraining

Was bedeutet Präsenz? Und warum ist sie wichtig für mich? Die Schüler der zehnten Klassen des Albert-Martmöller-Gymnasiums können diese Fragen jetzt beantworten. Präsenz ist eine Mischung aus meiner Anwesenheit und der Art wie ich dabei auf andere wirke. Um auch in Stresssituationen seine Präsenz für sich nutzen zu können, wurde die EF von vier erfahrenen Theaterpädagogen trainiert und auf verschiedene Situationen vorbereitet.

In Kleingruppen geht es zunächst in verschiedene Räume, wo das Theaterpädagogische Training zur Steigerung der Präsenz beginnen kann, es gibt verschieden Spiele um Alltagssituationen nachzustellen. Eine der einfachen Übungen ist das Laufen, oder wie Britta Lennardt sagt 'Die Stufenleiter der Energie', hierbei soll sich jeder der Gruppe frei im Raum bewegen und nach einem Kommando das Lauftempo erhöhen. So einfach wie wir Schüler uns das vorgestellt haben, ist es dann doch nicht, so zu laufen wie man möchte ohne andere Gruppenmitglieder anzurempeln ohne dabei wie eine Herde zu wirken. Als jeder sein Tempo gefunden hat, sind wir schon mal einen großen Schritt weiter gekommen auf dem Weg zu einer guten Präsenz.

Ein weiterer Schritt zu einer guten Präsenz ist die Stimme. Mit gezielten Spielen und Methoden kann man seine Aussprache, seine Sprechlautstärke und damit die Wirkung seiner Stimme deutlich verbessern und so das Zuhören für andere erleichtern.

Wichtig für Gespräche ist auch der Blickkontakt. Blickkontakt zeigt seinem Gesprächspartner, das man nicht abgelenkt ist und sich auf das Gespräch konzentriert. Das ist sehr wichtig, wenn man sich das Tagesziel, nämlich ein gestelltesVorstellungsgespräch, vorstellt.

Aber das wichtigste für die Präsenz ist die Körperhaltung, betont Britta Lennardt immer wieder, denn eine aufrechte Haltung sei der Schlüssel der Präsenz. Mit einem aufgerichtetem, geradem Stand kann man sogar eine Überlegenheit vermitteln. Dies haben wir selbst direkt an einem weiterem Beispiel fühlen können. Die eine Hälfte der Kinder sollte aufrecht stehen und mit den Personen der anderen Hälfte, welche sich eher geduckt und unterlegen geben sollten, ein Gespräch anfangen. Hier wurde deutlich, dass die aufrechte Haltung wirklich zu einer Art Überlegenheit führt und die eine Hälfte deutlich mehr Redeanteil hat.
Nachdem wir nun erfahren durften, wie wichtig eine gute Präsenz ist, haben wir uns selbst eingeschätzt und wurden dann von unseren Gruppenmitgliedern bewertet, wobei nur positive Dinge genannt werden sollten. Mit diesen neu gewonnenen Eindrücken kamen wir zu unserem Tagesziel, dem Vorstellungsgespräch. Wir haben uns über verschiedene Berufe informiert und haben typische Fragen bekommen, die wir uns gegenseitig gestellt haben. Jeder war für eine gewisse Zeit der Chef und durfte den Bewerber befragen, der Bewerber sollte die eben genannten Kriterien beachten, um so für den Chef präsent zu sein. Jeder bekam am Ende ein Feedback.

Zum Schluss kamen alle Gruppen wieder zusammen und einige durften auf der Bühne zeigen, wie ein Vorstellungsgespräch möglichst nicht laufen soll.

Ich denke der Tag hat allen viel Spaß gemacht und wir haben viel über uns selbst gelernt. Auch wissen wir jetzt wie wichtig es ist, zu wissen wie wir auf andere wirken. Vielen Dank an Britta Lennardt und Team!

Leonie Möller, EF


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