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FAQs

iPad-Nutzung am AMG

Was ist eine „1:1-Lösung“?

„1:1-Lösung“ bedeutet dass jede Schülerin und jede Schüler ein eigenes Tablet besitzt, mit im Unterricht gelernt wird. Das Gerät muss selbst angeschafft werden, kann also sowohl schulisch als auch privat genutzt werden.

Warum sollen Schüler*innen mit iPads arbeiten?

Die Arbeit mit iPads verspricht eine höhere Motivation seitens der Schüler*innen. Sie hat praktische Vorteile durch die ständige Verfügbarkeit digitaler Dokumente (z.B. Hefte bei digitaler Heftführung und Schulbücher). Bisherige Arbeitsformen können funktional verbessert werden (Präsentationen, Recherchen); neue Arbeitsformen sind möglich (multimediale Produkte erstellen, kollaboratives Arbeiten). Digitalisierung und Medialisierung der Gesellschaft können durch digitale Medien besser als durch analoge Medien betrachtet und kritisch reflektiert werden. - Das iPad soll kein Ersatz bewährter Unterrichtsformen und -medien sein (Gespräch, Buch, originale Begegnung, Experiment etc.), sondern eine Erweiterung des methodischen Repertoires.

In welchen Klassen werden eigene iPads genutzt?

Am AMG werden eigene iPads (die sogenannte „1:1-Lösung“) ab Klasse 7 genutzt. Dies gilt erstmalig für Schüler*innen, die ab dem Schuljahr 2021/22 auf das AMG gehen. Sie werden im Schuljahr 2023/24 mit ihren eigenen Tablets lernen. Bis dahin gilt eine Übergangszeit: Im Schuljahr 2021/22 werden erstmalig den Jahrgängen 9, EF und Q1 ermöglichen, mit iPads lernen. Dazu wird im Februar eine Elternbefragung durchgeführt werden, deren Ergebnisse zunächst abzuwarten sind. In den Folgejahren „wachsen“ die Jahrgänge hoch, in denen iPads genutzt werden. Wir werden nach dem ersten Durchlauf prüfen, ob eine Erweiterung der „iPad-Jahrgänge“ stattfinden kann.

 

 

Arbeiten Schüler*innen der Erprobungsstufe mit iPads?

Schüler*innen der Erprobungsstufe arbeiten nicht mit eigenen iPads. Sie werden jedoch an die Nutzung der iPads mit schuleigenen Leihgeräten herangeführt. Dabei lernen Sie die technische Bedienung der Geräte kennen und arbeiten mit ausgewählten Anwendungen (Apps). Dies geschieht nicht kontinuierlich, sondern in besonderen Unterrichtsphasen. Dazu gehören „Trainingsstunden“ des Methodenlernens als auch „Arbeitsstunden“ im Fachunterricht.

Warum arbeiten die Schüler*innen der Erprobungsstufe nicht mit eigenen iPads?

Wir glauben, dass das Ordnung und Heftführung mit konkretem Material (Mappe, Blätter, Hefte etc.) für Kinder einfacher zu erlernen sind. Wir halten das Trainieren der Handschrift auf Papier für wichtig und für zielführender als auf dem Tablet. Wir glauben, dass Kinder der Klassen 5 und 6 durch iPads stärker ablenkbar sind als ältere Kinder. Wir orientieren uns an Warnungen von Kinderärzten vor zu hohen Bildschirmzeitung im frühen Alter.


Hardwareausstattung

Warum müssen es Apple-Geräte sein?

Eine stabile, funktionale IT-Lösung muss auf ein einheitliches System setzen. Die Stadt Witten hat sich für die Fa. Apple und iPads entschieden. Daher wird auch das AMG auf iPads und weitere Apple-Produkte (z.B. Apple-TV) setzen.
Der Grund dafür, dass viele Institutionen im Bildungssektor auf Apple-Geräte setzen, liegt in der intuitiven Bedienbarkeit, der Funktionalität (durch z.B. Air-Play und Air-Drop-Funktion) und in der praxistauglichen Softwareausstattung für Verwaltung und unterrichtliche Anwendungen.

Ist es egal, wo ich ein Gerät kaufe?

Wir empfehlen dringend den Kauf bei einem Apple-Education-Händler! Die schulisch genutzten iPads müssen in eine Verwaltungssoftware eingefügt werden können, ein sogenanntes Mobile-Device-Management-System (MDM). Nur so können sie in der Schule in einen „Schulmodus versetzt werden“. Dies ist möglich bei Geräten, die bei einem von 7 Apple-Education-Shops gekauft werden. Sie haben eine sogenannte „DEP-Registrierung“. Die Stadt Witten arbeitet mit der Fa. „Think Red“ zusammen, die solche Geräte in ihrem Webshop anbietet. Der Schulmodus erlaubt es, den Geräten digitale Schulbücher und Lernapps zuzuweisen und bestimmte Funktionen (z.B. Internetnutzung) in bestimmten Unterrichtsphasen zu deaktivieren.

Was genau sollte angeschafft werden?

Wir empfehlen die Anschaffung des „gewöhnlichen“ iPads mit 32 GB oder 128 GB Speicher. Dazu sollte ein Pencil, z.B. der Logitech Crayon (deutlich günstiger als der Apple-Pencil), angeschafft werden. Unbedingt zu empfehlen ist eine Schutzhülle. Außerdem gibt es noch Displayfolien, die das Glas schützen. In mattierter Ausführung verringern sie Reflexionen und verbessern das Schreibgefühl. Im Think-Red-Webshop gibt es Bundles, die ca. 440 € (32 GB) bzw. 550 € (128 GB) kosten.

Was passiert, wenn mein Kind die Schule wechselt – brauchen es dann ein neues iPad?

Innerhalb Wittens ist eine Nutzung des Gerätes an einer anderen Schule unproblematisch, da an allen Wittener Schulen dasselbe MDM genutzt wird.


Kosten und Finanzierung

Wir haben nicht genug Geld, um für unser Kind bzw. unsere Kinder ein iPad zu kaufen. Welche Unterstützungsmöglichkeiten gibt es?

Das AMG hat neuwertige Leihgeräte, die zur Verfügung gestellt werden können. Auch eine finanzielle Unterstützung durch den Schulverein ist möglich. Beides kann formlos bei der Schulleitung beantragt werden. Die Fa. Think Red ist bestrebt, eine kostengünstige Finanzierung anzubieten. Derzeit gibt es nur eine sehr unattraktive Pay-Pal-Ratenzahlung über 12 Monate. Zum Ende des Schuljahres wird eine deutlich günstigere und längerfristige Finanzierung angestrebt. Sollten Sie an einer Ratenzahlung interessiert sein, so empfehlen wir dringend, mit dem Kauf noch zu warten.

Wie teuer ist ein iPad?

Wir empfehlen die Anschaffung des „gewöhnlichen“ iPads mit 32 GB oder 128 GB Speicher. Dazu sollte ein Pencil, z.B. der Logitech Crayon (deutlich günstiger als der Apple-Pencil), angeschafft werden. Unbedingt zu empfehlen ist eine Schutzhülle. Außerdem gibt es noch Displayfolien, die das Glas schützen. In mattierter Ausführung verringern sie Reflexionen und verbessern das Schreibgefühl. Im Think-Red-Webshop gibt es Bundles, die ca. 440 € (32 GB) bzw. 550 € (128 GB) kosten.


Nutzung im Unterricht und zu Hause

Wenn die iPads im Management-System der Schule sind, haben die Lehrer*innen dann Zugriff auf das Gerät?

Die Geräte werden im Schulgebäude vom Mobile-Device-Management-System (MDM) erfasst und in den „Schulmodus“ versetzt. Hier können z.B. unterrichtsrelevante Apps aufgespielt werden oder einzelne Funktionen von Lehrern deaktiviert werden (z.B. der Internetbrowser). Außerhalb der Schule befindet sich das Gerät im privaten Modus. Die Schule hat keinen Zugriff darauf.
Bei Verwendung der Unterrichtsapp „Classroom“ ist es auch möglich, vom Lehrergerät aus den Bildschirm eines Schülergerätes zu spiegeln.

Kann das iPad auch privat genutzt werden? Kann die Schule im privaten Bereich das Gerät kontrollieren?

Selbstverständlich können die Geräte auch privat genutzt werden. Nur innerhalb der Schule können Lehrer*innen Einfluss auf das iPad nehmen, indem sie bestimmte Funktionen steuern oder Einblick in Arbeitsprozesse (nur über die App „Classroom“) nehmen können. Außerhalb des Schulgeländes hat die Schule keinen Einfluss auf das Gerät.

Wie werden die Geräte für den schulischen Einsatz konfiguriert?

Die Geräte sind bereits vorkonfiguriert. Sie werden in die Schule geliefert, den Schüler*innen ausgehändigt und im Unterricht in das Schulnetzwerk eingebunden.