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Unterricht

Das Unterrichtsfach Religion

Es ist uns am AMG ein großes Anliegen unsere Schülerinnen und Schüler für ihr Leben auszurüsten. Dazu werden ihnen nicht nur fachliche Kenntnisse vermittelt, sondern auch das Motto des AMG: Aufmerksam, menschlich, gemeinsam, zeigt, dass es uns sehr wichtig ist, sie ganzheitlich auf ein gelingendes Miteinander in der Gesellschaft vorzubereiten.
Ein Fach, das den Schülerinnen und Schülern besonders viel Raum bietet, sich mit ihrer eigenen Menschlichkeit und der ihrer Mitmenschen zu beschäftigen, ist das Fach Religionslehre.
So soll dieses Fach die Schülerinnen und Schüler lehren, aufmerksamer durchs Leben zu gehen, sich selbst besser kennen und verstehen zu lernen, aber auch nicht nur sich im Blick zu haben, sondern einen Blick für den Anderen zu entwickeln. 
 
Der Religionsunterricht bietet unseren Schülerinnen und Schülern die Chance, sich als Teil eines Größeren zu verstehen, in dem sie einen bedeutsamen und verantwortungsvollen Platz einnehmen. Er gibt Erklärungsangebote für den Ursprung ihrer eigenen Würde, den Sinn und das Ziel ihres Lebens und die Bedeutung ihres Handelns in dieser Welt – kurz, er gibt ihnen die Möglichkeit, sich selbst in dieser immer komplexer werdenden Welt zu orientieren.
 
Inhaltlich erstreckt sich das Curriculum des Religionsunterrichtes daher zwischen dem Zuspruch und Anspruch des christlichen Glaubens:
Dem Zuspruch - den die Schülerinnen und Schüler erfahren, wenn sie die Deutungsmöglichkeiten der würdeverleihenden Ebenbildlichkeit Gottes aller Menschen sowie des Erlösungsangebots Jesu Christi durchdenken. 
Dem Anspruch - den sie an ihr eigenes Leben gestellt sehen, wenn sie die ethischen Grenzen menschlichen Handelns in dieser Welt ausloten, die durch die Frage: „Darf der Mensch alles, was er kann?“ immer fragiler werden.
 
Nicht zuletzt ist uns die Befähigung der Schülerinnen und Schüler zum Eintritt in den interreligiösen Dialog mit anderen Weltreligionen ein Anliegen. So kann auch das „G“ für „gemeinsam“ am AMG gestärkt werden, wenn Vorurteile anderer Kulturen und Religionen von Wissen übereinander und Verständnis füreinander abgelöst werden.


Lehrende

evangelische Religionslehre:

  • Frau Engbers
  • Frau Hammer
  • Frau Hartmann
  • Frau Mosler
  • Frau Quellmann
  • Frau Schäfer
  • Frau Weißkopf (vertr.)

katholische Religionslehre:

  • Frau Flockerzi
  • Frau Kuhlmann
  • Frau Stank
  • Radermacher

Religionsunterricht in konfessioneller Kooperation ist uns sehr wichtig, sodass wir auch unsere Fachkonferenzen gemeinsam abhalten, uns gemeinsam fortbilden und immer im fachlichen und persönlichen Gespräch bleiben. Unterstützt werden wir dabei immer wieder von Referendarinnen und Referendaren beider Konfessionen.

Lehrbücher

In der Sek. I wird zur Zeit in den Klassen 5/6 mit dem Religionsbuch "Moment mal! 1" von Klett gearbeitet. In den Jahrgangsstufen 7-9 arbeiten wir im evangelischen Religionsunterricht mit dem "Religionsbuch 7/8, 9/10" vom Cornelsen-Verlag und im katholischen Religionsunterricht mit den Werken "Wege des Glaubens 7/8" und "Zeichen der Hoffnung 9/10" von W. Trutwin.

In der Sek. II arbeiten wir mit dem "Religionsbuch Oberstufe" von Cornelsen.

Ergänzt wird der Unterricht in vielfältiger Weise durch die Arbeit mit der Bibel, anderen Textmaterialien sowie interessanten Filmen zu einzelnen Themen.

Religionslehre in der Sek. II und als Abiturfach

Evangelische/katholische Religionslehre bzw. Philosophie werden als Pflichtfach sowohl in der Einführungsphase als auch in der Qualifikationsphase I belegt und unterrichtet.
 
In der Sek. II kann ev./kath. Religionslehre als eine Gesellschaftswissenschaft 3. oder 4. Abiturfach sein, wobei dann Religionslehre auch in der Qualifikationsphase II belegt werden muss und in beiden Qualifikationsphasen Klausuren geschrieben werden müssen.
 

Außerschulische Lernorte

Der Besuch außerschulischer Lernorte ist uns als Religionslehrerinnen sehr wichtig, sodass wir versuchen, dies immer wieder in den Unterricht zu integrieren, z.B.:  

  • die Moschee in Witten zum Thema "Islam"
  • das Stadtarchiv in Witten zum Thema "Jüdisches Leben in Witten"
  • Die „Alte Synagoge“ in Essen bzw. die Bochumer Synagoge
  • das buddhistische Zentrum in Essen
  • Kirchen erkunden, z.B. die Johanniskirche, die Erlöserkirche u.a.
  • Kinderhospiz in Witten

 

 

Tage religiöser Orientierung

Seit ein paar Jahren haben sich die „Tage religiöser Orientierung“ als gemeinsamer Ausklang des Schuljahres für die Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe EF etabliert.
Hierbei handelt es sich um eine Fahrt mit zwei Übernachtungen im Jugendhaus St. Altfrid im Essener Süden. Diese Fahrt ist freiwillig und bietet jährlich 40 Plätze.
 
Unsere Schülerinnen und Schüler schätzen diese Tage sehr, da sie die Gemeinschaft in der Stufe stärken und ihnen darüber hinaus die Gelegenheit geben, außerhalb des Schulkontextes über wichtige Themen und Fragen zu sprechen, die ihr Leben bewegen. Dazu wird das individuell an die Gruppe angepasste Programm von jungen Erwachsenen vor Ort gestaltet und nicht von den begleitenden Religionslehrerinnen.
 

Schulgottesdienste am AMG

Schulgottesdienste haben am AMG eine gute und lange Tradition: Dreimal im Schuljahr sind sie ein ökumenisches Angebot an unsere Schülerinnen und Schüler, gemeinsam mit den Religionslehrerinnen und -lehrern und Pfarrerinnen und Pfarrern Gottesdienst zu gestalten und zu besuchen.

Ein Gottesdienst widmet sich der Begrüßung der neuen 5er und wird von den Schülerinnen und Schülern der 6. Jahrganggstufe vorbereitet. Dieser Gottesdienst findet zu Beginn des neuen Schuljahres in der Kreuzkirche statt. Eingeladen sind die Schüler der Klassen 5 und 6 und natürlich alle Eltern, die gern daran teilnehmen möchten.

Am letzten Schultag vor den Weihnachtsferien gestalten wir einen Adventsgottesdienst für die Klassen 7-9, der in der Kreuzkirche stattfindet und von der Jahrgangsstufe 8 vorbereitet wird.

Vor den Osterferien feiern wir einen Passionsgottesdienst in der Martin-Luther-Kirche an der Ardeystraße, der sich an die Schülerinnen und Schüler der Stufen EF, Q1 und Q2 richtet und von einzelnen Kursen aus diesen Jahrgangsstufen gestaltet wird.

Leistungsbewertung in der Sek. I:
Die rechtlich verbindlichen Grundsätze der Leistungsbewertung sind im Schulgesetz (§ 48
SchulG) sowie in der Ausbildungs- und Prüfungsordnung für die Sekundarstufe I (§ 6 APOSI) dargestellt. Da im Pflichtunterricht des Faches Religionslehre in der Sekundarstufe I keine Klassenarbeiten vorgesehen sind, erfolgt die Leistungsbewertung ausschließlich im Beurteilungsbereich "Sonstige Leistungen im Unterricht".  
Dabei bezieht sich die Leistungsbewertung insgesamt auf die im Zusammenhang mit dem
Unterricht erworbenen Kompetenzen. Zu den Bestandteilen der "Sonstigen Leistungen im
Unterricht" zählen u.a. mündliche Beiträge zum Unterricht (z.B. Beiträge zum
Unterrichtsgespräch, Diskussionen, Kurzreferate und Präsentationen), schriftliche Beiträge zum Unterricht (z.B. Protokolle, Materialsammlungen, Hefte/Mappen sowie kurze schriftliche Wissensüberprüfungen).  
Bewertet werden aber auch fachspezifische Ergebnisse kreativer Gestaltung (z.B. Bilder, Videos, Collagen und Rollenspiele sowie Mappen, Portfolios, Lerntagebücher) und Beiträge im Prozess eigenverantwortlichen, schüleraktiven Handelns in unterschiedlichen Sozialformen (z.B. die Wahrnehmung von Aufgaben innerhalb einer Gruppenarbeit oder projektorientiertes Handeln innerhalb oder außerhalb des Lernortes Schule).  
Dabei zählt nicht nur die Quantität der Beiträge, sondern auch deren Qualität (d. h. ihre Angemessenheit, die sprachliche Richtigkeit, die begriffliche Präzision) sowie die Kooperations- und Kommunikationsbereitschaft.
 
Inhalte des Religionsunterrichts in der Sek. I: 
Vergleiche kooperatives schulinternes Curriculum Sek I für die Jgst. 5-7 evangelisches/katholisches schulinternes Curriculum Sek I für die Jgst. 8-9
 
Leistungsbewertung in der Sek II:

Die rechtlich verbindlichen Grundsätze der Leistungsbewertung sind im Schulgesetz (§ 48 SchulG) sowie in der Ausbildungs- und Prüfungsordnung für die Sekundarstufe II (APOGOSt) dargestellt. 
Im Fach Religionslehre sind in der Sekundarstufe II am AMG in der Einführungsphase je
Halbjahr eine Klausur (90 min) und in der Qualifikationsphase I und II je zwei Klausuren im
Halbjahr vorgesehen (ab Q I 135 min; für die Vorabiturklausur im 2. Halbjahr der Q II gilt die Regelung von drei Zeitstunden plus Auswahlzeit).Die Klausuren umfassen mindestens zwei der drei Anforderungsbereiche des Faches Religionslehre; diese sind Verstehen (Texterschließung und -zusammenfassung), Erörtern (Vergleichen mit bekannten
Positionen, Analysieren unter bestimmten Fragestellungen) und Urteilen (eigene Stellungnahme). Spätestens in der Q II werden alle drei Anforderungsbereiche berücksichtigt. 
Die konkreten Anforderungen einer schriftlichen Aufgabenstellung werden durch sog. Operatoren bestimmt. Eine Liste der Operatoren kann unter www.standardsicherung.nrw.de/abitur-gost/getfile.php eingesehen werden. Bewertet wird neben dem Inhalt der Klausur auch die Angemessenheit der Darstellung (Klarheit und
Eindeutigkeit der Aussage, Angemessenheit der Darstellung, Übersichtlichkeit der
Gliederung und Inhaltliche Ordnung; vgl. Richtlinien und Lehrpläne evangelische Religionslehre in der Sek. II S.82; Richtlinien und Lehrpläne katholische Religionslehre in der Sek. II S.94). In allen Klausuren wird die Darstellungsleistung entsprechend den AbiturVorgaben mit 20% bewertet. Die Anforderungen für die Darstellungsleistung (laut Zentralabitur) ergeben sich wie folgt: 
Der Prüfling

  1. strukturiert den Klausurtext schlüssig, stringent und gedanklich klar und bezieht sich dabei konsequent auf die Aufgabenstellung;
  2. bezieht beschreibende, deutende und wertende Aussagen schlüssig aufeinander;
  3. belegt seine Aussagen durch angemessene und korrekte Nachweise (Zitat);
  4. formuliert unter Beachtung der Fachsprache präzise und begrifflich differenziert;
  5. schreibt sprachlich richtig (Grammatik, Syntax, Orthographie, Zeichensetzung) sowie syntaktisch und stilistisch sauber.

Durch den jeder Klausur beigefügten Kommentar sowie kriterienorientierten Beurteilungsbogen werden die Anforderungen für jede Schülerin und jeden Schüler deutlich; zusätzlich werden individuelle Beratungsgespräche nach den Klausuren angeboten. 
 
Die Facharbeit kann eine Klausur im 2. Halbjahr der Q1 ersetzen. Die Kriterien zur Anfertigung und Bewertung der Facharbeit werden mit den Schülerinnen und Schülern rechtzeitig vor Beginn der Erarbeitung besprochen. Bei der Bewertung werden neben dem Inhalt der Arbeitsprozess und die Methodenanwendung berücksichtigt (Einzelheiten siehe Richtlinien und Lehrpläne S. 67ff.; vgl. auch ‚Regeln und Tipps’ zur Facharbeit unter  www.amg-witten.de/unterricht/oberstufe.html). 
Neben den Klausuren, die für diejenigen Schülerinnen und Schüler, die Religionslehre als ein Abiturfach nehmen wollen, ab der Q I verpflichtend sind, ist die „Sonstige Mitarbeit“ Hauptbestandteil der Leistungsbewertung. 
Dazu zählen u.a. mündliche Beiträge zum Unterricht (z.B. Beiträge zum Unterrichtsgespräch,
Kurzreferate, Mitarbeit in Arbeitsgruppen, Diskussionsleitungen, Gestaltung von Unterrichtsphasen), schriftliche Beiträge zum Unterricht (z.B. Protokolle, Ausarbeitungen z.B. in Essayform, Übungen der Aufgabenbereiche der Klausuren), Beiträge im Rahmen eigenverantwortlichen, schüleraktiven Handelns (z.B. Durchführung von Projekten mit Recherche und Präsentation). 
Mündliche oder schriftliche Hausaufgaben gehören ebenfalls zum Bereich der „Sonstigen Mitarbeit“.
Dabei zählt ähnlich wie der Sek I. nicht nur die Quantität der Beiträge, sondern auch deren inhaltliche Qualität (d. h. ihre Stringenz, der Abstraktionsgrad, die fachterminologische Präzision) sowie die Kooperations- und Kommunikationsbereitschaft. 
Hausaufgaben dienen zur Festigung und Sicherung des im Unterricht Erarbeiteten sowie zur Vorbereitung des Unterrichts. Es entspricht dem Ziel des Unterrichts, dass die Schülerinnen und Schüler auch im größeren Umfang Unterrichtsvorbereitung bzw. nachbereitung leisten, durch Bereitstellung von Hintergrundwissen, durch Lektüre und analytische Erarbeitung von (z.B. theologischen oder philosophischen) Sachtexten und biblischen Texten, Erarbeitung von begründeten Stellungnahmen zu einem theologischen Problem etc. Eine regelmäßige Kontrolle von Hausaufgaben ist notwendig. Nicht angefertigte Hausaufgaben werden in allen von den Schülerinnen und Schülern selbst nicht zu vertretenden Fällen wie nicht erbrachte Leistungen bewertet. 
Referate können sich sowohl auf Fragestellungen und Probleme der
Unterrichtsschwerpunkte beziehen, als auch den Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit eröffnen, Interessenfelder aus der Lebenswelt zur Vertiefung der Unterrichtsinhalte vorzustellen. Sie bereiten auf die Facharbeit sowie das universitäre Arbeiten vor und bieten Gelegenheit zum Einüben des freien Vortrags, wie er auch im mündlichen Abitur verlangt wird. Im Referat muss wie in der Facharbeit die verwendete Literatur angegeben und ein Literaturverzeichnis erstellt werden. Der Vortrag darf sich auf Notizen stützen, nicht jedoch aus einem ausformulierten Text abgelesen werden. Um die Nachhaltigkeit des Vortrags sicherzustellen, sollen wesentliche Inhalte des Referats den Mitschülerinnen und Mitschülern zur Verfügung gestellt werden (z.B. in Form eines Handouts). Die dem Referat folgende Besprechung oder Diskussion ist ein wichtiger Bestandteil der Bewertung. Dabei sollen die Referenten in der Lage sein, auf die Ausführungen der anderen Kursteilnehmer zu reagieren, indem sie die vorgetragenen Inhalte ggf. erläutern und vertiefen, aber auch Kritik zu Inhalten und Methoden reflektieren. 
Protokolle geben den Verlauf bzw. das Ergebnis von Unterrichtsstunden wieder. Bewertungskriterien
 sind die Beachtung der für Protokolle wesentlichen Merkmale, die sachliche Richtigkeit und Vollständigkeit, die fachsprachliche Angemessenheit und die Verständlichkeit der Darstellung. 
Gewichtung von schriftlicher und mündlicher Leistung 
Für Schülerinnen und Schüler, die Klausuren schreiben, setzt sich in allen Jahrgängen der
Sekundarstufe II die Zeugnisnote zu gleichen Teilen aus den „Klausuren“ und der „Sonstigen Mitarbeit“ zusammen, wobei allerdings kein mathematisches Mittel gebildet werden darf. Lediglich in der Jgst. EF kann die sonstige Mitarbeit stärker berücksichtigt werden, da hier nur eine Klausur geschrieben wird. 
Inhalte des Religionsunterrichts in der Sek. II: 
Vergleiche kooperatives schulinternes Curriculum für die Sek. II